Hüter des Siebenergeheimnisses

Die neuen Feldgeschworenen der Gemeinde Hirschbach (von links): Horst Uebler, Bürgermeister Hans Durst, Christian Pillhofer, Thomas Loos, Gerhard Haller, Norbert Appel, Reinhard Vogel sowie der Obmann Armin Linhard. Bild: rrd
Lokales
Hirschbach
18.06.2015
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Hans Durst vereidigte bei der Sitzung des Gemeinderats gleich sechs neue Feldgeschworene. Die Auswahl treffen die Amtsinhaber selbst und diese Aufgabe haben die Erwählten dann auf Lebenszeit, wie der Bürgermeister betonte.

Durst sprach auch das Siebenergeheimnis an, das jeweils weitergegeben wird. "Es gibt keine spezielle Schulung für dieses Amt, sondern nur learning by doing", ergänzte der Bürgermeister. Obmann der Feldgeschworenen ist Armin Linhard. In seinem Amt als 2. Kommandant der Feuerwehr Hirschbach wurde Norbert Appel durch die Räte bestätigt. Nachdem alle bisherigen Versuche, das leerstehende Schulhaus zu verkaufen, scheiterten, wird nun ein Makler eingeschaltet. Der Gemeinderat stimmte dem Ansinnen des Bürgermeisters einhellig zu.

Neue Funkanlagen

Rund 3400 Euro kostet der Einbau der Digital-Funkanlagen in die drei Feuerwehrautos. Hierzu wurde die nachträgliche Genehmigung erteilt. Zusätzlich wird eine Nutzungsvereinbarung mit der Firma Frey geschlossen, die die Handy-Alarmierung per SMS übernimmt. Die Spielplatzüberprüfung ergab wieder einige Mängel.

In Achtel entspricht die Rutsche nicht mehr der Norm. Die Elterngemeinschaft hat sich schon Gedanken gemacht und will - soweit das Geld reicht - etwas Neues anschaffen. Aus Sicherheitsgründen wurde in Hirschbach bereits die Schaukel abmontiert. Eine erste Spielplatzaktion mit Eltern und Anwohner wurde bereits übernommen. Zum Thema Nahwärme richtete Durst ein Dankeschön an seinen Stellvertreter Richard Leissner, "der sich massiv eingesetzt hat".

Der Stand der Dinge ist, so Durst, dass alle Anschlüsse verlegt sind, die letzten Übergabestationen eingebaut werden und die Oberfläche Zug um Zug wieder aufgetragen wird. Eine erste Besichtigungsmöglichkeit der Anlage soll es am Dorffest geben. Der offizielle Tag der offenen Türe wird später folgen.

Winterdienst streichen

Nachdem es im vergangenen Winter in der Steinernen Gasse in Eschenfelden immer wieder zu Beschwerden über den Winterdienst kam, könnte sich Bürgermeister Durst vorstellen, diesen Teil ganz aus dem Winterdienst zu streichen, wenn keine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Lob gab es von der Kommunalaufsicht über den Konsolidierungswillen der Gemeinde und einen genehmigten Haushalt ohne größere Auflagen, obwohl die Mindestzuführung an den Vermögenshaushalt nicht erreicht werden kann. Durst versprach, diesen Kurs auch weiter einzuhalten.

Um das angedachte Radwegenetz durch die Gemeinde zu realisieren, wird erst einmal versucht, ein Gesamtkonzept mit der Frankenpfalz zu erstellen. "Für interkommunale Zusammenarbeit gibt es Fördermittel, alleine schaut es eher schlecht aus." Manche Räte verzogen das Gesicht, als der Bürgermeister bekannt gab, dass es schon wieder "Bachprobleme" beim Anwesen Brunner in Hirschbach gibt. Einstimmig wurde dem Bauantrag auf eine neue Unterstellhalle beim Anwesen Linn in Eschenfelden zugestimmt. Weniger erfreut war das Gremium über die Nachricht, dass es Ärger mit dem Umbau der Heizung im Kindergarten gibt. Die ausführende Firma kann offenbar den zugesagten Termin in den großen Ferien nicht einhalten.

Arbeit honoriert

Respekt sprach der Bürgermeister den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Eschenfelden für den 2. Platz beim Osterbrunnen-Wettbewerb aus, die Gartler lagen punktgleich mit einem weitaus größeren Osterbrunnen. Durst: "Damit wurde endlich die Arbeit und der Einsatz der Gartenbauer honoriert."
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