"Petrus" wieder erschienen

Lokales
Hirschbach
22.06.2015
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Den beiden Klettersteigen im Hirschbachtal war im Laufe der Zeit in über 500 Metern Berghöhe der Baumwuchs langsam aber sicher immer näher gerückt. Äste haben die Kletterer vor allem im dritten Teil des Höhenglücksteiges behindert und gefährdet. Vier Männer sorgten jetzt für Abhilfe.

In Absprache mit der Sektion Noris Nürnberg, die die Klettersteige Noris- und Höhenglücksteig betreut und für ihre Sicherheit sorgt, haben sich nun vier mutige einheimische Männer zusammengetan, um diese Gefahrenstellen zu entschärfen.

Gefährlichster Teil

Dieser dritte Teil ist zwar der kürzeste Kletterabschnitt des gesamten Steiges, aber auch der schwierigste und gefährlichste. Dies zeigt sich seit Jahrzehnten immer wieder durch schwere Abstürze.

Berg- und Baumfällerfahrung mussten die Männer im schwierigen, steilen und felsigen Gelände schon mitbringen und auch entsprechende Vorsicht walten lassen. Alles verlief gut, und für die Kletterer sind jetzt die Baumäste kein Hindernis mehr. Schon eine Zeitlang vorher haben auch Grundeigentümer aus Hirschbach im mittleren Kletterteil nahe der Bergwachtstation den Baumbewuchs ausgelichtet, so dass der "Petrus", eine imposante Felsnadel, wieder gut sichtbar ist.

Unweit davon wurde auch der Prellstein, Kletterfelsen und Mahnmal zum alljährlichen Totengedenken, freigeschnitten. Hier zeigte der Fränkische Albverein als Eigentümer in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Engagement.
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