Zufahrt zugleich Rettungsweg

Lokales
Hirschbach
16.04.2015
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Kann die Zufahrt zum Prellstein verbessert werden? Dies wollten Vertreter der Bergwacht bei der Bürgerversammlung wissen. Doch die Jagdgenossen argumentierten, dass ihre Kasse für solche Ausgaben nicht ausreiche - und gewissermaßen sei dies ja auch ein Rettungsweg.

Bürgermeister Hans Durst schlug ein Gespräch mit der Bergwacht vor. Bei allen drei Bürgerversammlungen hatte er über diverse Themen informiert. Neben einem umfangreichen Zahlenwerk, der die Finanzlage der Gemeinde widerspiegelte, gab Durst Auskunft über Belange der Gemeinde - wie Schule, Kindergarten, Wasser und Abwasser, Freibad und Skilift, Straßen und den Breitbandausbau.

Die interkommunale Zusammenarbeit, auch aber Feuerwehr und Vereine, Friedhof und Spielplätze waren die Themen. Außerdem ging es um die Nahwärme in Eschenfelden. Die Kommune sei bei der "Energie Eschenfelden GmbH" nur Gesellschafter und somit lediglich mit ihrer Einlage beteiligt. Ziel ist, dass bis Ende Mai alle 59 Gebäude angeschlossen sind. Sei dies der Fall, würden 3100 Meter Leitung verlegt sein. Bei der geplanten Investitionssumme von 1,7 Millionen Euro liege man derzeit im Soll.

Drei Mitarbeiter

Durst informierte, dass drei Mitarbeiter auf geringfügiger Basis eingestellt wurden. Der Wärmebedarf liege bei 1,8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Stromlieferung gab Durst mit 1,3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr an. Ein Bürger lobte das Engagement um die Buslinie nach Auerbach.

Der Rathaus-Chef appellierte an die Bürger, das im öffentlichen Nahverkehr Erreichte dadurch aufrecht zu erhalten, indem man diesen auch nutze. Geplant sei ein barrierefreier Ausbau der Haltestelle am Kindergarten, die denn die zentrale Haltestelle für Eschenfelden werden soll. Wie Durst ausführte, geschehe dies im Zuge der Errichtung der Zufahrt für das Energiegebäude. In Achtel waren auch die Kläranlagen ein Thema.

Brückenpfosten beschädigt

Die Frage, warum der Klärwärter sich die meiste Zeit in der Hirschbacher Anlage aufhalte, konnte Durst beantworten. Sämtliche Untersuchungen und Vorgaben von "oben", auch die für Eschenfelden, würden in Hirschbach gemacht.

Dort seien PC und technische Einrichtungen vorhanden. Angesprochen wurde die geplante Überprüfung der Hausanschlüsse mittels Kamerabefahrung. Grund sei unter anderem das hohe Fremdwasseraufkommen in den Kläranlagen. Ein Bürger merkte an, dass in Hirschbach etliche Brückenpfosten Frostschäden aufweisen würden. Durst versprach, dem nachzugehen.
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