Gemeinderat Hirschbach Tagt
Routinearbeit kennengelernt

Bürgermeister Hans Durst (links) vereidigte Simon Uebler. Bild: fm
Politik
Hirschbach
25.04.2016
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Im Gemeinderat Hirschbach gab es eine personelle Änderung: Hermann Mertel trat zurück, an seine Stelle rückte nun für die Freie Bürgerliste (FBL) Simon Uebler nach. Dieser übernahm auch die Plätze in zwei Ausschüssen.

Eschenfelden. Zu Beginn der Sitzung im Rathaus befassten sich die Räte mit dem Rücktrittsantrag von Hermann Mertel. Sein Entschluss wurde respektiert und angenommen. Als Nachrücker nimmt künftig Simon Uebler diese Aufgabe wahr. Bürgermeister Hans Durst wies auf den Gang im Gremium und ein gutes Miteinander hin und hieß ihn willkommen. Simon Uebler sagte die erwartete Mitarbeit mit guten Ideen zu. Hans Durst vereidigte den neuen Gemeinderat auf Grundgesetz und Verfassung. Dieser übernahm auch die Aufgaben als stellvertretendes Mitglied im Prüfungs- sowie Bauausschuss. Da Hermann Mertel nicht anwesend war, wird sein Fraktionskollege und 2. Bürgermeister Richard Leißner den Dank mit einem Präsent nach fast 25 Jahren Mitarbeit im Rat überreichen.

Der "Neue" konnte gleich die Routinearbeit einer Sitzung mitmachen. So stand der Bauplan für einen Wohnhausneubau im Siedlungsgebiet "Hartenstein" als nächster Punkt der Tagesordnung an. Da die Bestimmungen des Bebauungsplans eingehalten sind, wurde das Vorhaben rasch genehmigt. Bei der Um- bzw. Neugestaltung des Eingangsbereichs im Friedhof Hirschbach gab es schon mehr Diskussionsbeiträge. Die vier Buchsbäume haben sich so ausgebreitet, dass die Zufahrt behindert ist. Wegen Rückschnitt oder Ersatz durch neue Bäumchen kamen die Argumente auf den Tisch. Man einigte sich dann auf Beseitigung der alten und etwas zurückgesetzte Anpflanzung junger Buchsbäume.

Auch beim Kauf eines neuen Fahrzeugs für den Bauhof einschließlich Wasserversorgung gab es gute Ratschläge von mehreren Seiten. Das überalterte Fahrzeug kann jedenfalls nicht mehr lange seinen Dienst versehen. Ob neu oder gebraucht, welches Fabrikat am besten geeignet ist - vieles ist zu berücksichtigen. Der Vorschlag von Joachim Iwanek wurde angenommen, dass sich drei Räte um die Prüfung dieser Voraussetzungen kümmern und dann Vorschläge für das Gesamtgremium erarbeiten.

Im Infoteil erwähnte der Bürgermeister die Anmeldung zur Aktion "Unser Dorf soll schöner werden". Nach seiner Ansicht solle man eine Pause machen, da in etlichen Orten noch Baustellen sind; das wurde so akzeptiert. Der Regionalplan Oberpfalz-Nord kann im Internet eingesehen werden. Auch für den neuen Verkehrsplan des ZNAS (Nahverkehr) gibt es eine CD zur Einsicht; hier sei nichts veranlasst.

Eine Begehung der Berg- und Skischule wegen Brandschutz und Wasserversorgung mit Kreisbrandrat Fredi Weiß ließ noch einige Fragen offen, die zu klären sind. Der Vorschlag, eine FFW-Übung dort abzuhalten, wird weitergegeben.

ZuschüsseDer Liederkranz Hirschbach hat für die Anschaffung neuer Stühle im "Haus der Begegnung" einen Zuschuss beantragt. Der Raum im Obergeschoss steht für den Verein sowie den Posaunenchor zum Üben und für Veranstaltungen der Ortsvereine zur Verfügung.

Die Bestuhlung verträgt eine Auffrischung, die zum Großteil vom Liederkranz getragen wird. Im Hinblick darauf, dass Haus und Inventar der Gemeinde gehören, stimmte man einer Zuwendung von 500 Euro zu. Eine Finanzspritze hat auch der Förderverein "Simultanradweg" beantragt. Eine der Rundfahrtschleifen verläuft bei Eschenfelden durch die Gemeinde.

Für die Personalkosten wird eine gemeinsame Finanzierung durch Verein und Gemeinden benötigt. Dem Antrag auf jährlich 300 Euro, begrenzt auf zwei Jahre, stimmte man zu. Infos zum Radweg gibt es durch aufliegende Flyer. (fm)
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