Sanierung der Straße Hirschbach - Hartenstein bleibt im Neuhauser Bereich unvollendet
Nachbarn sehen keine Notwendigkeit

Die neu asphaltierte Straße von Achtel nach Hartenstein hat jetzt in der ersten Kurve links und rechts eine Leitplanke. 2. Bürgermeister Leißner warnte im Hirschbacher Gemeinderat, dass es eng werden könnte, wenn sich zwei breitere Fahrzeuge hier begegnen. Bild: rrd
Politik
Hirschbach
16.07.2016
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Straßensanierungen lieferten viel Stoff für die jüngste Sitzung des Gemeinderats Hirschbach. Ein Projekt bleibt vollendet, ein anderes liegt auf Eis. Immerhin ist der Wertstoffhof in Achtel wieder ohne Probleme zu erreichen.

Die geplante Neu- Asphaltierung der Ortsdurchfahrt von Achtel muss zurückgestellt werden. Bürgermeister Hans Durst begründete das mit erheblichen Mängeln im Oberflächenkanal. Bei einer Befahrung im Juni seien sie zutage getreten, berichtete er.

Hochwasserschutz inklusive


Jetzt braucht es erst einmal einen Plan für die Sanierung dieses Oberflächenkanals. Durst hegte die Hoffnung, dass dazu vielleicht Fördermittel zu bekommen seien. Das Planungsbüro Renner und Hartmann Consult (Amberg) wird damit beauftragt. Dieser Auftrag umfasst auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Einzugsbereich von Achtel.

Die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße nach Hartenstein ist fast abgeschlossen. Ein letztes noch fehlendes Teilstück verläuft in der Gemarkung Neuhaus/Pegnitz. Der Marktrat von Neuhaus habe bisher keine Notwendigkeit gesehen, sich der Sanierung anzuschließen, beantwortete Bürgermeister Durst eine Anfrage der ehemaligen Gemeinderätin Monika Haller.

Decke stabil und langlebig


2. Bürgermeister Richard Leißner fiel auf, dass die neue Asphaltdecke etwas schmäler als die alte ist. Begründet werde das mit einer besseren Stabilität und einer längeren Haltbarkeit des neuen Belags. Gleich in der ersten Kurve nach der Abzweigung in Richtung Hartenstein wurden jetzt allerdings auch links und rechts Leitplanken angebracht. Hier befürchtet Leißner, dass es für größere Fahrzeuge im Begegnungsverkehr eng werden könnte.

Probleme gab es auch mit der Einfahrt auf den neuen Wertstoffhof. Der Asphalt machte die Straße etwas höher und bereitete einigen Benutzern Schwierigkeiten. Diese seien aber bereits behoben.

"Die Böschungsarbeiten im vorderen Reichental sind abgeschlossen", teilte der Bürgermeister mit. Die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Hirschbach nach Loch ist dringend notwendig. Die benachbarte Gemeinde Hartenstein will ihren Teil 2017 anpacken. Hans Durst schlug vor, sich mit Hartenstein abzustimmen, um eventuell Kosten zu sparen. Die Räte stimmten dem zu. Auch hier wird das Planungsbüro Renner und Hartmann Consult eingeschaltet.

Wetter setzt dem Bad zu


Der Sommer, der sich bisher nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, schmälerte auch die Einnahmen im Freibad. Knapp 10 000 Euro flossen bisher in die Kasse. Der Vorverkauf lief allerdings noch besser als im vergangenen Jahr, wie Durst bekanntgab. 3602 Euro gingen an Spenden für die neuen Fenster ein. Damit sind die Ausgaben soweit abgedeckt.

Bei der Gestaltung der Naturgräber im gemeindlichen Friedhof in Hirschbach möchten die Räte die Kirchengemeinde mit ins Boot holen. Für das Schulhaus in Eschenfelden wird ein Wertgutachten erstellt. Wenn es vorliegt, soll ein Makler mit dem Verkauf beauftragt werden. Dem Bauantrag von Richard Ertel für eine Mehrzweckhalle im Wertstoffhofgelände wurde stattgegeben.
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