"Aus zwei mach' eins" könnte der Weg für die Abwasserbeseitigung sein
Beide Kläranlagen sind zu groß

Vermischtes
Hirschbach
18.05.2016
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Eine Studie geht der Frage nach, wie sich Abwasser in der Gemeinde Hirschbach effizienter reinigen lässt. Sie kommt zu dem Schluss, dass beide Kläranlagen überdimensioniert sind.

Lösungsansätze sollen mit dem Planungsbüro Renner & Hartmann Consult gesucht werden. Eine Frage dabei: Ist es technisch, rechnerisch sinnvoll und politisch möglich, beide Anlagen zu vereinen und alles nach Hirschbach zu leiten?

Auch Eschenfelden prüfen


Die Verwaltung soll auch die rechtlichen Auswirkungen klären ob eine Zusammenlegung machbar ist. Gemeinderat Norbert Uebler brachte die Überlegung mit ein, ob man auch umgekehrt verfahren könnte, sprich das Abwasser nach Eschenfelden zu leiten. Auch das wird geprüft.

Schlammräumung vertagt


Die Schlammräumung in der Anlage Eschenfelden wird erst mal auf das Frühjahr 2017 verschoben. Außerdem benötigt man in Eschenfelden eine neue Teichbelüftung und in Hirschbach eine Phosphatfällanlage. Die Zustimmung zu den Planungen erfolgte mit zwei Gegenstimmen.

Die Sanierung der Uferböschung bei den Anwesen Steger/Vestner in Eschenfelden erledigt die Gemeinde. Die Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes wurden von der Familie Steger schon erfüllt. Bürgermeister Durst schlug vor, das Gewässer-Entwicklungskonzept abzuwarten und dann erst zu handeln. Grundsätzlich ist die Gemeinde für Gewässer dritter Ordnung zuständig, auch für Böschungen. Sie kann die Kosten allerdings zu 100 Prozent auf die Anlieger umlegen.

Der Bauausschuss, die Bauhofmitarbeiter und der zuständige Vertreter des Maschinenrings überarbeiten den Winterdienstplan. Nach der Sommerpause soll er dem Gemeinderat zur Abstimmung vorliegen.

Bei den Asphaltierungsarbeiten in Eschenfelden kam es zu Kostenmehrungen, da eine feinere Oberflächendecke eingebaut werden soll - für gut 4200 Euro zusätzlich. Das genehmigten die Räte einstimmig.

Spielplätze auf Prüfstand


Die Gemeindebeschäftigten beheben die Mängel im Kindergarten, die bei der Spielplatzprüfung ans Licht kamen. Auf den Spielplätzen übernehmen das die jeweiligen Arbeitsgruppen. In Hirschbach wird ein neuer Zaun fällig. Die Gemeinde stellt 500 Euro für das Material zur Verfügung.

Diskutiert wurde über eine neue Beschattung am Kindergarten. Sonnensegel, Markise oder Schirm: Der Bürgermeister wüsste von der Leitung gerne, was gewünscht wird.

Standort-SucheIn den Bürgerversammlungen - vor allem in Eschenfelden und auch in Hirschbach - kam das Problem zur Sprache: Jetzt wollen Bürgermeister Hans Durst und der Gemeinderat mit Hundetoiletten gegen die Hinterlassenschaften der Vierbeiner angehen. Die "verkehrsgünstigsten" Standorte werden noch gesucht. Sobald die Gassi-geh-Rennstrecken ermittelt sind, stellt der Bauhof die Toiletten auf. Er kümmert sich auch um die Entsorgung. Mit einer Gegenstimme segnete der Rat dieses Vorgehen ab. (rrd)
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