Kurs des Landwirtschaftsamtes für Waldbesitzer
Richtiges Pflanzen für einen stabilen Forst

Die Forstwirte zeigten den Kursteilnehmern in Theorie und Praxis, wie richtiges Pflanzen im Wald geht. Bild: hfz
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Hirschbach
08.11.2016
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Achtel. 23 Teilnehmer folgten der Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg (AELF) zu einem Pflanzkurs in den Wald des Weideverbands Unterachtel. In Theorie und Praxis ging es darum, die Waldbesitzer fit für die anstehenden Herbstkulturen zu machen.

Sehr gut besucht war dieser von Forstrevierleiter Johannes Hauke organisierte Herbstpflanzkurs. Gemeinsam wurden mit den Forstwirten des AELF Ambergs alle wichtigen Dinge für ein gutes Gelingen der Kultur angesprochen.

"Jede Pflanze hat ihre verschiedenen Ansprüche an Boden, Wasserhaushalt und Licht", erklärte Hauke. Darum sei es wichtig, sich vor der Pflanzenbestellung mit diesen Faktoren im Wald auseinanderzusetzen.

Weiter ging es über die richtige Wahl der Herkunft, dem Transport und den Pflanzeneinschlag im Wald. "Damit die Bäume möglichst gut anwachsen können, ist die Qualität der Pflanzen das entscheidende Element für einen späteren stabilen und gesunden Wald. Denn die Bäume müssen mindesten die nächsten 100 Jahre an diesem Standort stehen bleiben", erklärte Hauke den interssierten Teilnehmern.

Die Forstwirte führten anschließend die verschiedenen Pflanzverfahren vor. "Das Entscheidende dabei ist, dass das Pflanzgerät an die jeweilige Pflanzen angepasst wird und nicht umgekehrt. Denn so kommt es zu keiner Wurzelmissbildung", hieß es dabei. Nach der Theorie durfte jeder selbst die verschiedenen Pflanzwerkzeuge ausprobieren.
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