Sitzung des Hirschbacher Gemeinderates
Kommandanten jetzt am Zug

Das Hirschbacher Feuerwehrhaus ist sehr beengt und in einem sehr schlechtem Zustand. Die Hirschbacher Feuerwehr stellt derzeit Überlegungen an, ob ein Abriss und Wiederaufbau an derselben Stelle sinnvoll, oder ob ein Anbau an das Haus der Begegnung (altes Schulhaus) nicht kostengünstiger wäre. Bild: wku
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Hirschbach
19.09.2016
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Die Zukunft der drei gemeindlichen Feuerwehren standen bei der letzten Sitzung des Gemeinderates Hirschbach im Mittelpunkt. "In den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren müssen drei Fahrzeuge der gemeindlichen Wehren erneuert werden", erklärte Bürgermeister Hans Durst.

Eschenfelden. Bei der Hirschbacher Feuerwehr ist es besonders dringlich, da das älteste Fahrzeug bereits über 30 Jahre im Einsatz ist. Jetzt unterbreitete der Bürgermeister seinen Gemeinderäten zwei Vorschläge, die er mit der Führung der Landkreisfeuerwehr besprochen hatte.

Zentraler Ort


Beim ersten werden die Fahrzeuge an den jeweiligen Orten erneuert, beim zweiten soll ein einziger zentraler Standort geschaffen und dieser mit den erforderlichen Fahrzeugen ausgestattet werden. Richard Leißner sprach sich energisch gegen die zweite Variante aus. Er befürchtete, dass dann viel weniger Feuerwehrkameraden an den Übungen und Einsätzen teilnehmen würden.

Bürgermeister Durst gab noch zu bedenken, dass das Hirschbacher Feuerwehrhaus marode sei, abgerissen gehöre und ein neues gebaut werden müsste. Daraufhin unterbreitete Stefan Steger einige Pläne, welche die Hirschbacher Wehr bereits ausgearbeitet hatte: "Am einfachsten und billigsten wäre es, an das ehemalige Schulhaus eine Fahrzeughalle anzubauen, denn dann wären dessen sanitären Anlagen zu nutzen", meinte er. Die Zufahrt könnte dann gleich von der Dorfstraße erfolgen.

Das Ergebnis der längeren Diskussion ergab, dass die Kommandanten der drei Feuerwehren eine Besprechung zu diesem Thema abhalten sollten.

Kosten der Einsätze


Als zweites Thema wurde die Kostenverrechnung der Feuerwehreinsätze behandelt. Die Verwaltung in Königstein wies darauf hin, dass ihr die Einsatzberichte der Feuerwehren nur zum Teil oder gar nicht übermittelt werden. Dies führe zu erheblichen Einnahmeausfällen, da für manche Feuerwehreinsätze Kostenersatz verlangt werden könne. Schließlich wurde die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Eschenfeldener Wehr nachträglich genehmigt.

"Die angedachte Errichtung eines Campingplatzes in Hirschbach lässt sich nicht verwirklichen", stellte Bürgermeister Durst fest. Jedoch könnte ein Wohnmobilstellplatz im Bereich des jetzigen Wanderparkplatzes geschaffen werden. Ein Architekturbüro soll mit der Planung und Kostenermittlung beauftragt werden. Die Verwaltung werde prüfen, ob eine Förderung möglich sei.

Sebastian Raum wünschte sich dort Duschmöglichkeiten. Das Gemeindeoberhaupt befürchtete hohe Folgekosten, nahm aber die Idee mit in die Planung auf. Für die Gemeinden der Frankenpfalz wird ein Radwegekonzept entwickelt, für das die Gemeinde Hirschbach bereits einen Förderantrag gestellt hat. Im Rahmen der Frankenpfalz wird nächstes Jahr das Kletterfestival vom 25. bis 28. Mai 2017 wieder in Königstein stattfinden.
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