Hohenburger lassen sich vom Regen Kirwa nicht verderben
Wenn´s den Kirwaleuten in die Liesl regnet

Rekordverdächtig war heuer die Besucherzahl beim Austanzen des Kirwabaumes, allerdings beendete der Regen die Veranstaltung abrupt. Bild: bö (2)
Freizeit
Hohenburg
04.08.2016
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Es wäre fast eine rekordverdächtige Kirwa gewesen, wenn der Regen den Hohenburgern nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. "Hans bleib dou, du woast ja niad wai's Weder wird", war am Sonntag der treffende Refrain zum flotten Dreher der Kirwapaare.

Die Hohenburger und ihre Gäste ließen sich trotzdem die Kirwafreude nicht verderben. Mehrere Hundert Gäste, darunter auch eine große Abordnung der Kirwaleute aus Mendorferbuch, hatten sich schon zwecks der Gaudi in der Hohenburger Feiermeile zusammen gefunden.

Pavillons begehrt


Zum neuen Oberkirwapaar wurden Paulina Bauer und Stefan Segerer ausgerufen. Ihnen war es letztendlich nicht einmal mehr vergönnt, den obligaten Kirwawalzer zu Ende zu tanzen, weil starker Regen einsetzte. Innerhalb weniger Minuten waren die Vordächer und Unterstellmöglichkeiten in den Pavillons zu begehrten Plätzen geworden. Dass insgesamt beim Hohenburger Kirchweihgeschehen ein frischer Wind eingezogen ist, ist auch den vor einigen Jahren neu gegründetem Verein der Kirwaleit zu verdanken, der sich heuer sehr viel Arbeit für die Kirwagestaltung gemacht hat. Vorsitzendem Johannes Reindl war es ein Anliegen, die Kirwa tatkräftig zu unterstützen. Angefangen vom Baumspender bis hin zum Kirwabaumtransporter, den Kranzbinderinnen und den Hohenburger Firmen, die auch heuer wieder das Material für die Bühne zur Verfügung gestellt hatten. Am Samstagnachmittag gehörte das Aufstellen des Kirwabaumes zum obligaten Ablauf. Rekordverdächtig war der Kirwabesuch am Samstagabend gewesen. Am Sonntagvormittag besuchten die Paare den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus und am Sonntagnachmittag sollte das Kirwabaumaustanzen der große Publikumsmagnet werden.

Leider ging heuer das Schnoderhüpflsingen fast zur Hälfte baden. Trotzdem: Da wurde beim Aussingen das abgebrochene Radl des Hohenburger Bruchpiloten durch den Markt gerollt. Dem Burgfest wurde schon wegen seines tollen Wetters nachgetrauert. Die Allersburger Felsengeschichte und die Staatsstraßensperrung wurden akribisch beleuchtet und man kehrte im Fledermauscafé ist man gstanzlmäßig ein. Die verbogene Leitplanke wurde wieder zurechtgebogen. Das frisch betankte Elektroauto des Bürgermeisters schoben die Sänger über den Marktplatz und bogen den schief gewachsene Kirwabaum zurecht. Am Ende luden die Hohenburger Kirwaleit zur Sautrogregatta am Montag, 15. August, auf der Lauterach.

Baumaustanzen nachgeholt


Letztendlich ließen sich die Hohenburger ihre Gäste trotz des Regens nicht versauen. Am Sonntagabend wurde das Baumaustanzen nochmals nachgeholt.
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