Mit Anna Kopp verabschiedet sich die Mesnerin von der Hohenburger Pfarrei St. Jakobus
Nach 30 Jahren geht die „gute Seele“

Abschied von ihrer Heimatpfarrei nahm die langjährige Mesnerin Anna Kopp in Hohenburg. Nicht nur Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler und Kirchenpfleger Klaus Falk (links) dankten ihr für 30 Jahre Kirchendienst. Alle von ihr ausgebildeten Ministranten hatte eine rote Rose für ihre Chefin Anna Kopp (mit Blumenstrauß) zum Abschied mitgebracht. Bild: bö
Kultur
Hohenburg
10.10.2016
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(bö) Ein Abschied beinhaltet immer bewegende Momente. Dass für Anna Kopp der Kirchendienst als Mesnerin immer etwas Besonderes, etwa Herausragendes war, konnte man ihren Dankesworten entnehmen. Wie viele Gottesdienste es waren - da hat sie nicht mitgezählt. Wie oft sie in der Kirche war, auch nicht. Zweifelsohne aber hat sie eine herausragende Leistung erbracht. Das bescheinigte ihr die Pfarrei St. Jakobus bei ihrem letzten Mesnerdienst in Hohenburg.

Herber Einschnitt


"30 Jahre Dienst in der Kirche, das schaffen nicht viele", meinte Kirchenpfleger Klaus Falk. Für die Pfarrei sei es stets ein herber Einschnitt, wenn man jemand nicht mehr an seinem angestammten Platz findet. Man dürfe es aber auch so sagen: "Anna Kopp war drei Jahrzehnte die gute Seele in Sachen Kirchenpflege und Mesnerdienst in Hohenburg."

Sowohl Kirchenpfleger Klaus Falk als auch Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler würdigten ihre Arbeit zum Wohl der Pfarrei. "Für uns ist es ein großer Verlust, dass du Hohenburg verlässt." Angefangen hatte sie vor 30 Jahren als "Kümmerer" um dies und das in der Pfarrkirche. Vom Blumenschmuck bis zum Putzdienst reichte ihre Tätigkeit.

Vor elf Jahren, nach dem Weggang von Pfarrer Erwin Strempel, hatte sie zusätzlich noch das Mesneramt übernommen. Dazu gehörte auch, die Kirchenwäsche sauber zu halten und die Ministranten auf ihren Dienst am Altar vorzubereiten. "Das alles hast du mit größter Sorgfalt, Hingabe und Zuverlässigkeit erledigt", würdigte Falk das Wirken. Danken wolle er auch Hans Baumer für die Unterstützung ihrer Arbeit. "Wir möchten dir im Namen der gesamten Pfarrei ein herzliches Vergelt's Gott sagen und wünschen dir in deinem neuen Heimatort Greining alles erdenklich Gute."

Für den Kreis der Ministranten bedankten sich die derzeitigen Oberministranten Sebastian Eck und Natalie Reindl bei ihrer "Chefin" zusammen mit allen Hohenburger Ministranten mit roten Rosen.
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