Arbeiten von Marianne Weber in der Hammermühle
Hier gibt Farbe den kräftigen Ton an

Farbe ist zum Klotzen, nicht zum Kleckern da. Die Malerin Marianne Weber (rechts) geht in diesem Punkt gern ins Volle. Überzeugen können sich davon derzeit Besucher in der Hohenburger Hammermühle von Beate Schaller, wo die Neumarkterin eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigt. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
04.10.2014
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"Ansichtskraft in Farbe - oder wie sich der Herbst in den nächsten Wochen präsentieren soll." Auch so könnte die Bilderwelt der Neumarkter Malerin Marianne Weber umschrieben werden, die momentan eine Auswahl in der Taverne Hammermühle zeigt. Nicht nur Freizeitradlern auf Touren entlang des Fünf-Flüsse-Radweges ist dieser Gastronomiebetrieb ein fester Begriff für bodenständige Gastlichkeit.

Der in einem leicht toskanischen Stil renovierte Steinstadel steht schon seit längerer Zeit auch im Blickpunkt von Vernissagen heimischer Künstler. Bis in die zweite Novemberwoche sind nun die Werke der Neumarkter Malerin Marianne Weber zu sehen. "Künstlerische Tätigkeiten begleiten mich schon mein ganzes Leben", erzählte sie am Rande der Auswahl der in der Hammermühle gezeigten Werke.

Schwerpunkte setzt sie aktuell in der Acryl- und Pastellmalerei. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Hauswirtschaftsmeisterin an der Neumarkter Berufsschule beschäftigte sich Weber auch schon intensiv mit dem Töpfern und der Seidenmalerei. Großen Wert legt die Künstlerin auf klare, leuchtende und harmonische Farben. "Faszination Malen heißt für mich immer, mit Farben zu spielen und zu experimentieren." Ihre Motive holt sich die Neumarkterin aus der Natur, bei Reisen und manchmal auch aus ihren Träumen, wie sie lachend erzählt. Inzwischen hat sich Weber auch der Kunstgilde in Berching angeschlossen.

Das besondere Ambiente der Hammermühle sei für sie der Anreiz gewesen, nach Jahren wieder einmal nach Hohenburg zu kommen. Zwischen altem Mauerwerk, garantiert aus Quadersteinen der Hohenburg gebaut, präsentiert sie nun ihre Werke. "Gerade dieses naturbelassene Mauerwerk des alten Steinstadels ist der harmonische Kontrast zu meiner Malerei", sagt sie, nachdem sie ihre Arbeiten sorgfältig ausgewählt und aufgehängt hatte.

Ihre gezeigten Bilder nennt sie "Verlassenes Gehöft", "Sumpflandschaft", "Dunkle Nacht", "Eis", "Menschen", "Enge Gasse", "Liebespaar" und "Gewitter".
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