Auch Hohenburg hat jetzt sein Hirschwald-Kunstwerk
Flüsternde Winde

Das Kunstwerk flüsternde Winde, die Hohenburger Kunstwanderstation, ist seiner Bestimmung übergeben worden (von links): Isabell Lautenschlager (Naturpark), Landrat Richard Reisinger, Sparkassenvorstand Dieter Meier, Bürgermeister Florian Junkes, Sparkassen-Marketingmanagerin Kathrin Schmidt, Pfarrer Hans Jürgen Zeitler, Fledermaushaus-Betreuer Rudolf Leitl, Pfarrerin Birgit Schwalbe-Eberius sowie die Künstler Hanna Regina Uber und Robert Diem. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
21.07.2015
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Flüsternde Winde nennen Hanna Regina Uber und Robert Diem ihr Kunstwerk. Die Hohenburger Station des Kunstwanderwegs Naturpark Hirschwald an der Uferpromenade der Lauterach, gleich hinter dem Hohenburger Rathaus, ist mit einem kleinen Festakt seiner Bestimmung übergeben worden. Kunst sei auch, neue Blickwinkel für die Menschen zu schaffen, betonte das Künstler-Paar.

Aue nun noch attraktiver

Bürgermeister Florian Junkes sprach von einem gelungenen Beitrag, um die Attraktivität der Lauterach-Aue im Ortsbereich weiter zu erhöhen. Mit dem Bau des Lauterachsteges und dem Fußweg durch die Rathausarkade zum Schleicherberg entlang einer angelegten Streuobstwiese seien Kunst, Natur und Denkmalschutz auf engstem Raum vereint.

Das benachbarte Fledermaushaus gab den Ausschlag, dass sich Hohenburg für die schwingenden Fledermausflügel als Thema seiner Station entschieden hat. Wie Hanna Regina Uber anmerkte, nehme das Kunstwerk Bezug auf die reizvolle, filigrane Anatomie der Fledermausflügel. Abstrahiert dargestellt sind drei Exemplare, "die sich im Wind leicht ausrichten können". Diese Flügel (etwa 140 cm, 120 cm, 100 cm groß) wurden aus Edelstahl und Karbonfaser gefertigt.

Die Skulptur steht auf einer 2,60 Meter hohen Stele. Um dem Wind standzuhalten, wurden in die filigrane Flügelstruktur Durchbrüche eingearbeitet. Darin sind kleine Klangobjekte angebracht, die der Wind zum Klingen bringt. So entsteht ein gleichermaßen visuelles und akustisches Kunstwerk, das Entspannung, innere Einkehr und die Wahrnehmung der Natur fördern soll.

Kunst öffnet den Blick

Wie Pfarrerin Birgit Schwalbe anmerkte, könnten die flüsternden Winde den Blick dafür öffnen, wie wertvoll das ist, was Landschaft und Natur zur Verfügung stellen. Und wie wichtig es ist, sich für dessen Erhalt einzusetzen. Das Kunstwerk, das ja in einer Reihe mit anderen in der Region des Hirschwaldes stehe, verbinde damit auch die Menschen mit den benachbarten Ortschaften und der Region. Zusammen mit Pfarrer Hans Jürgen Zeitler segneten sie das Kunstwerk. Nicht mit leeren Händen war Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Dieter Meier gekommen. Aus der Förderstiftung seine Instituts überreichte er einen Spende über 2155 Euro.

Die Finanzierung teilen sich Hohenburg, der Naturpark Hirschwald, die Förderstiftung der Sparkasse und der Freistaat. Kaffee, Kücheln und kühle Getränke hatte der Obst- und Gartenbauverein vorbereitet.

Kunstwanderstationen stehen bereits in Ensdorf, Kastl, Rieden, Ursensollen, Schmidmühlen und jetzt auch in Hohenburg.
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