Die Solarpark Hohenburg liefert über eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das klingt auch für die Marktgemeinde Kastl interessant.
Auch Kastl will Sonne anzapfen

Über eine Million Kilowattstunden Strom speisten die Hohenburger im vergangenen Jahr aus dem Solarpark Hohenburg GmbH ins Netz ein. Die Anlage zeichnet insgesamt ein zufriedenes Gesamtbild aus, war zum Bericht des Geschäftsführers Theo Fochtner zu hören. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
06.11.2014
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(bö) Die Märkte Hohenburg und Kastl werden für den bevorstehenden Breitbandausbau in ihren Gemeinden interkommunal zusammenarbeiten. Der Abschluss der Vereinbarung sieht vor, dass innerhalb der Breitbandrichtlinie die erforderlichen Planungen und das Auswahlverfahren schon in den nächsten Wochen gemeinsam ausgerichtet werden. Mit Kastl wird eine vereinfachte Arbeitsgemeinschaft begründet, wie es in der kommunalen Fachsprache heißt. In den Genuss einer schnelleren Internetanbindung kommen vor allem die Randgebiete der beiden Gemeinden im Lauterachtal, so lautete der Tenor aus der Marktgemeinderatssitzung in Hohenburg.

Über eine Million

Einstimmig erfolgte durch die Beiräte die Genehmigung des Jahresabschlusses für die Solarpark Hohenburg GmbH des vergangenen Jahres. Solarparkgeschäftsführer Theo Fochtner informierte, dass die Photovoltaikanlage auf dem Aichaer Berg im Jahr 2013 über eine Million Kilowattstunden Strom ins Eon-Netz eingespeist hat. Die Erlöse lagen bei knapp 450 000 Euro. Wie dazu in der Sitzung zu hören war, zeichnet sich für die Anlage ein zufriedenstellendes Gesamtbild ab.

Für das Jahr 2014 lag man im September mit etwa 50 000 Euro bereits über dem Vorjahresergebnis dieses Betrachtungszeitraumes. Für das gesamte Jahr 2014 soll erstmals eine Ausschüttung an den alleinigen Gesellschafter, die Marktgemeinde Hohenburg, geprüft werden.

Per Leasingvertrag

Die Anschaffung eines Dienstwagens für den Markt Hohenburg ist beschlossene Sache. Die Zulassung des Autos soll auf den Markt Hohenburg erfolgen. Ein Leasingvertrag mit einem entsprechenden Autohaus ist die Grundlage des Beschlusses. Der Kommune entstehen im Zusammenhang mit dem Leasingvertrag, der Nutzung und dem Unterhalt des Pkw keinerlei Kosten.

Sämtliche anfallenden Ausgaben werden ausschließlich durch den 1. Bürgermeister getragen, so sieht es der Beschluss vor. "Der Markt Hohenburg wird in Zusammenhang mit dem Leasingvertrag, der privaten Nutzung und dem Unterhalt des Fahrzeuges durch den 1. Bürgermeister von allen Gewährleistungs- und Haftungsansprüchen freigestellt", so steht es im Protokoll.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Antrag von Michael Braun zum Neubau eines Carports in Mendorferbuch ebenso erteilt, wie der Bauvoranfrage von Andy Haubenschild zur Errichtung eines Wochenendhauses in der Gemarkung Mendorferbuch mit Nutzungsänderung der Scheune.

Mehrere Bauanträge

Genehmigt wurde auch der Antrag von Johann Zechmeier aus Hohenburg zum Ausbau des Dachgeschosses mit zwei Erkern am Schleicherberg und der Bauantrag von Sonja Diergarten für einen Anbau an die Fertigungshalle im Gewerbegebiet auf dem Aichaer Berg. Grünes Licht gab es zur Bauvoranfrage von Engelbert Lutter aus Ransbach zur Errichtung einer Feldscheune. Zum Antrag von Erich Baumüller für die Errichtung einer Grenzmauer, eines Schuppens und einer Eingangsüberdachung zitierte Bürgermeister Florian Junkes aus dem Schreiben des Landratsamtes mit folgendem Ergebnis: "Die errichtete Einfriedungsmauer an der Grundstücksgrenze wird wieder entfernt, aufgrund dessen muss nur noch über den Schuppen sowie die Eingangsüberdachung mit Brüstungs- und Stützmauer entschieden werden", so die Information des Bürgermeisters zur Sachlage.

Der Marktgemeinderat erteilte nunmehr sein Einvernehmen zur Errichtung des Schuppens und der Eingangsüberdachung samt Brüstungs- und Stützmauer nach den Vorgaben aus dem Landratsamt.
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