Ein neuer Zunftbaum,
Wahrzeichen hält nicht lange

Weiß-blau gestrichen und 20 Meter lang ist der neue Hohenburger Maibaum am Marktplatz. Zur Unterhaltung spielte die Trachtenkapelle Hohenburg unter der Leitung von Anja Paulus auf. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
07.05.2015
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weiß-blau gestrichen, ziert den Marktplatz in Hohenburg. Markus Mitschke, Chef der Trachtenkapelle, und mit ihm die Mitglieder, wünscht sich, dass das Handwerkszeichen auch für die nächsten Jahre wieder ein schmuckes Wahrzeichen abgeben wird.

(bö) Die Zunftzeichen baumeln jetzt wieder am 20 Meter hohen Baum, der in der Gemeinde Tradition hat. Es hat zwar beim Aufstellen geregnet, aber davon ließen sich die Hohenburger nicht abhalten und fröntem ihrem Brauchtum.

Pflege des Brauchtums

Zum Aufstellen spielte die Trachtenkapelle unter der Leitung von Anja Paulus zünftig auf. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen im Musikstadl. Der weiß-blaue Zunftbaum ist nicht nur ein Zeichen von alteingesessenem Handwerk, sondern auch ein Beispiel für echte, gelebte Brauchtums- und Heimatpflege.

Vorgänger angesägt

Zu Beginn des Monats tauschten die Mitglieder der Trachtenkapelle den nicht mehr ganz standsicheren Baum aus dem Jahr 2009 gegen ein neues Exemplar aus. Wie Markus Mitschke zu erzählen weiß, wird dieses Brauchtum zwar erst seit etwas mehr als zehn Jahren gepflegt. Entstanden ist das Zunft- oder Maibaumaufstellen aus den Hohenburger Maifesten heraus, als etwa ab 1975 immer ein Maibaum aufgestellt worden ist. Einen faden Beigeschmack hatte die Geschichte 2009 erhalten, denn der mehr als 20 Meter lange Fichtenstamm war damals von Unbekannten angesägt worden.

Es war laut Mitschke ein sehr enger Schnitt. Da mutmaßten die Hohenburger dann auch, dass sich die Säge gezwickt haben muss, was die nächtlichen Baumsäger damals zum Aufgeben bewegt haben könnte. Soweit zur Geschichte aus dem Jahr 2009.
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