Eine Ladestation für
Vor dem Rathaus Strom gratis zapfen

In einem sanierungsbedürftigen Zustand befinden sich die Dorfstraße und die Brücke über den Hausner-Bach im Ortsteil Malsbach. Eine Tonnage-Begrenzung ist allerdings nicht angeordnet. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
26.08.2015
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Elektroautos und -fahrräder errichten die Hohenburger vor ihrem Rathaus. Im Herbst soll die Anlage fertig sein. Der Marktgemeinderat stimmte dem Antrag der CSU-Fraktion geschlossen zu.

(bö) Die Kosten für diese Stromtankstelle bezifferte Bürgermeister Florian Junkes bei der Gemeinderatssitzung mit etwa 5000 Euro. Anfallende Erdarbeiten übernimmt der gemeindliche Bauhof.

An laufenden Kosten für den Betrieb und die Stromentnahme ist mit monatlich etwa 20 Euro zu rechnen. "Dies sind Erfahrungswerte aus dem Zentrum für erneuerbare Energien in Ensdorf", sagte Junkes. Bis auf Weiteres soll die Stromentnahme für Nutzer kostenlos sein.

Bereits Kabel verlegt

2. Bürgermeister Manfred Braun regte an, die E-Tankstelle auch für den Weihnachtsmarkt zu nutzen. Marktgemeinderat Markus Mitschke berichtete, dass im dortigen Grünstreifen bereits ein Straßenbeleuchtungskabel verlegt ist.

Erneutes Thema im Marktgemeinderat war der Ausbau des restlichen Radwegenetzes im Gemeindebereich. Für das Teilstück von Adertshausen bis zur Gemeindegrenze zu Schmidmühlen bei Schwarzmühle soll ein Förderantrag eingereicht werden.

Die Trasse soll auf einer Länge von 3,4 Kilometern ausgebaut und asphaltiert werden. Die Kosten belaufen sich nach einer ersten Schätzung des Staatlichen Bauamtes Sulzbach-Rosenberg auf etwa 600 000 Euro. Der Fördersatz liegt derzeit bei 65 bis 70 Prozent.

Vorher Kostenaufstellung

Laut 2. Bürgermeister Manfred Braun haben die Ortsstraße und die Brückensanierung in Malsbach Priorität. Er forderte eine Aufstellung der konkreten Kosten samt Planung für die beiden Projekte. Gemeinderat Josef Weigert merkte an, dass die Asphaltierung des Radweges nur sinnvoll sei, wenn auch Schmidmühlen sein Teilstück anpackt.

Verständnis für den Ausbau des Radwegs und der Malsbacher Dorfstraße samt der Sanierung der Brücke zeigte Gemeinderat Sebastian Schärl. Die Asphaltierung des Radweges sei eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Gemeinderat Josef Gmach gab zu bedenken, dass diese Maßnahme sicher wünschenswert, aber aufgrund der finanziellen Situation des Marktes Hohenburg nicht machbar sei.

Außer in Malsbach seien auch andere Straßen in der Gemeinde in schlechtem Zustand. Der Radweg von Adertshausen bis zur Gemeindegrenze dagegen sei relativ gut beieinander. Dessen Asphaltierung sei also nicht unbedingt notwendig. Gemeinderat Michael Schießl machte darauf aufmerksam, dass die landwirtschaftliche Nutzung wegen der Staubentwicklung ein Problem für die Radfahrer darstelle. Sein Kollege Alois Siegert merkte an, dass im Gemeindebereich von Kastl kein einziger Radweg asphaltiert sei. Gemeinderat Markus Mitschke verlangte, die Fördergelder zu nutzen.

Nach eingehender Diskussion fasste das Gremium den einstimmigen Beschluss, dass Bürgermeister Junkes beim Ingenieurbüro Seuss eine korrekte Planung mit Kostenermittlung für die Ortsstraße samt Brücke in Malsbach und den Radweg Adertshausen bis zur Gemeindegrenze nach Schmidmühlen einholen soll. Bezüglich der Anfrage von Marktgemeinderat Alois Siegert für die Radwegeanbindung nach Ursensollen merkte Sebastian Schärl an, dass anscheinend der Landkreis diese Baumaßnahme für 2017 einplant.
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