Es gibt 100 Dinge anzupacken

Zum Neujahrsempfang des Marktes Hohenburg waren auch Bürgermeisterin Eva Eichenseer aus Schmidmühlen und Pfarrerin Birgit Schwalbe-Eberius sowie Altbürgermeister Gerhard Schärl (von links) in den Musikstadl der Trachtenkapelle gekommen. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
05.01.2015
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"Es ist wichtig, dass wir nicht in 22 Ortsteilen denken, sondern uns als eine Gemeinde verstehen, denn nur so werden wir uns auch 2015 positiv weiter entwickeln." Bürgermeister Florian Junkes stellte dies als Kernaussage bei seinem ersten Neujahrsempfang im Amt voran.

(bö) Der Markt Hohenburg hatte dazu in den Musikstadl der Trachtenkapelle eingeladen. Junkes schloss damit auch die vielfältige Arbeit in den Vereinen, der Seniorenbetreuung und das gesellschaftliche Leben in seiner Gesamtheit ein.

Er lobte die 65 Kandidaten, die sich um ein Mandat bei der jüngsten Kommunalwahl beworben haben, die Mitarbeiter in der Verwaltung und im Bauhof. Seinem Amtsvorgänger Gerhard Schärl bescheinigte er, ein gut bestelltes Feld übergeben zu haben. Der Marktrat hatte ihn auch in Würdigung seiner Verdienste erst vor wenigen Wochen zum Altbürgermeister seiner Heimatgemeinde ernannt. Aus dem Marktrat ausgeschieden ist Michael Wittl nach 18, Manfred Meier nach zwölf sowie Stefanie Lenz, Stefan Semmler und Mario Schutzbier nach sechs Dienstjahren. Der Ankauf des Seniorenshuttles, die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Kirchen St. Konrad und des Kindergartens in Mendorferbuch, die Einweihung des Lauterachsteges, der Abschluss der Kanalbauarbeiten zur Fertigstellung der Abwasseranlage waren die großen Aufgabengebiete gewesen. Erst in den letzten Dezembertagen habe man einen neuen Kommunaltraktor angeschafft, so Florian Junkes.

In den kommenden Wochen stehe die Aufstellung des Gemeindehaushaltes an. Mit der Ausweisung des neuen Baugebietes "Schleicherberg Ost" werde die Attraktivität weiter gesteigert. "Im Frühjahr wird erschlossen und wenn alles klappt, kann man im Herbst jedes Baugrundstück auch über eine ordentliche Straße anfahren", sagte Junkes.

Angeschoben werden solle auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. "Dies ist eines der Ergebnisse des Energiekonzeptes gewesen." Zur angestrebten Marktplatzsanierung und der Förderung von Einzelmaßnahmen im Bereich von Gebäudesanierung könne er als Bürgermeister nur soviel sagen, "dass wir noch viele Termine in München und Regensburg brauchen werden, bis wir mit einem kommunalen Denkmalkonzept zur Umsetzung kommen werden, das sich vor allem der Markt Hohenburg auch leisten kann". Er könne sich vorstellen, mit zwei Pilotprojekten, das Pfarrhaus am Marktplatz und das Stadlbaueranwesen gleich neben dem Rathaus, voranzugehen. "Das Nachbargebäude zum Rathaus bietet sich über die jetzige Nutzung durch den Alpaka- Shop auch an, um einen Aufzug für das Rathaus zu erstellen. "Es gäbe an dieser Stelle noch 100 Dinge zu nennen, die wir dieses Jahr anpacken sollen und anpacken müssen."
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