Hohenburg zieht Volkstrauertag vor - Gedenkstunde
Frieden täglich neu

Pfarrer Hans Jürgen Zeitler erinnerte vor dem Kriegerdenkmal zusammen mit den Vereinsabordnungen aus dem Markt an die Gefallenen und Vermissten aus der Pfarrei Hohenburg. Bild: hmx
Lokales
Hohenburg
12.11.2014
1
0
"Nur der Blick zurück kann unsere Aufmerksamkeit schärfen und uns warnen, was kommen kann, wenn wir unachtsam werden", daran erinnerte Bürgermeister Florian Junkes bei den vorgezogenen Feierlichkeiten zum Volkstrauertag am Hohenburger Kriegerdenkmal: "Den Frieden muss man jeden Tag neu gewinnen."

"Auch heute noch sind etwa 3300 Bundeswehrsoldaten für den Frieden in der Welt im Einsatz. Allein in Afghanistan sind seit dem Beginn des Krieges 60 Kameraden gefallen." Auch diese wolle er in das Gedenken aufnehmen, sagte Junkes. Dieser Tag mahne, nicht zu schweigen, um Kriegen keinen Nährboden zu geben. Die Namen auf den Steintafeln des Denkmals erinnerten und mahnten gleichermaßen. "Fast keine Familie ist bei uns verschont geblieben, aus der damals nicht der Vater, der Bruder oder der Sohn im Feld geblieben sind." Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler verwies auf das Leid, das auch heute wieder Menschen bei kriegerischen Konflikten erfahren. Für Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie Tellschützen legte Schützenmeister Josef Scharr einen Kranz nieder, begleitet von der Trachtenkapelle unter Leitung von Anja Paulus.

Am Sonntag, 16. November, wird der Volkstrauertag in der Pfarrei Allersburg begangen (8.30 Uhr am Kriegerdenkmal, danach Gottesdienst). In der Pfarrei Adertshausen ist die Gedenkfeier auch am Sonntag (10 Uhr Messe, danach Kranzniederlegung am Ehrenmal).
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.