Hohenburger Gemeindefeuerwehren harmonieren
Rauch über Schule

Ein Großaufgebot von Feuerwehren aus Hohenburg, Adertshausen, Mendorferbuch-Egelsheim, Allersburg-Berghausen und Ransbach rückte mit etwa 50 Leuten an. Gott sei Dank nur zur Übung. Bild: hmx
Lokales
Hohenburg
25.11.2014
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Die Sirene heult auf! Verbirgt sich dahinter ein Ernstfall oder ein Probealarm? In beiden Fällen ist es wichtig, dass Feuerwehrleute schnell zur Stelle sind. "Rauch dringt aus der Lauterachtal Grundschule in Hohenburg, zwei Personen gelten als abgängig" - lautete die erste Information für die Feuerwehr.

Wegen des großen Gebäudekomplexes werden auch die Feuerwehren aus Adertshausen, Allersburg-Berghausen, Mendorferbuch und Ransbach alarmiert. So sah es der Alarmplan für die Brandschutzübung vor.

Einsatzleiter war der Hohenburger Kommandant Klaus Falk. Für die anrückenden Retter galt es, in der aufziehenden Dämmerung eine 300 Meter lange Wasserversorgung von der Lauterach zum Schulgebäude zu verlegen. Falk schickte die Atemschutzträger aus Hohenburg, darunter Bürgermeister Florian Junkes, und Feuerwehrleute aus Adertshausen in das Gebäude, um nach den Vermissten zu suchen. Die Mendorferbucher und Adertshausener stellten parallel dazu die Löschwasserversorgung sicher. Bewährt hat sich der Einsatz der Hohenburger Wärmebildkamera. Etwa 50 Feuerwehrdienstleistende nahmen an der Übung zu diesjährigen Brandschutzwoche teil.

Kreisbrandinspektor Hubert Bloedt lobte bei der Abschlussbesprechung die Retter und sagte: "Dieses Szenario kann jederzeit vorkommen." Die Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren sei vorbildlich. Die Wasserversorgung sei schnell aufgebaut gewesen. Auch Bergung, Transport und Erstversorgung hätten funktioniert.
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