Hohenburger SPD fordert eigenes Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort
Auto für die schnelle Hilfe

Lokales
Hohenburg
23.11.2013
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Sie sind Ehrenamtliche, im Sanitäts- und Rettungsdienst ausgebildet, die bei Notfällen sofort zu Hilfe eilen und Leben retten können - die Helfer vor Ort (HvO). Solche sogenannten "First Responder" gibt es in Gestalt von Benny und Christina Wood (Mendorferbuch), Regina Armbruster (Hohenburg) und Maximilian Heimler (Hohenburg ) unter dem Namen HvO Hirschwald auch für die Gemeinde Hohenburg.

Was auch dringend erforderlich ist, denn immerhin verzeichnen die HvO Hirschwald für die Gemeinde Hohenburg allein in diesem Jahr 88 Einsätze. Was die Einrichtung benötigt, ist ein entsprechendes Fahrzeug: Das fordert die SPD Hohenburg jetzt. Die Helfer vor Ort müssen für ihre Einsätze ihre privaten Fahrzeuge benutzen. Auch zu Fahrten zur Rettungswache Amberg. Eine Versicherung gibt es nicht, der Kofferraum ist mit Ausrüstung belegt (Hintergrund). Vor allem hat sich immer wieder herausgestellt, dass Sonderrechte wie Blaulicht ein ganz wesentlicher Faktor wären, um noch schneller zum Notfallpatienten zu kommen.

Zudem könnte man damit auch absichern und den hohen persönlichen Sachaufwand der Helfer vor Ort mindern. Deshalb fordert SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Michael Wittl ein gemeinsames Einsatzfahrzeug. Bisher hat im Kreisverband Amberg-Sulzbach nur Hirschau einen eigenen Fahrzeug-Standort. Dies erhöht laut Wittl die Effektivität - schließlich gehe es darum, Leben zu retten. In Lauterhofen haben die SPD-Gemeinderäte ein solches Fahrzeug besichtigt. Ihre Meinung ist: Da die Helfer vor Ort ohnehin hohe finanzielle und ehrenamtliche Leistungen erbringen, sollten Gemeinde, Spenden und Zuschüsse ein solches Rettungsfahrzeug finanzieren helfen.
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