Kein Zoo in Hohenburg

Lokales
Hohenburg
08.06.2015
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Hohenburg bekommt keinen Streichelzoo an seiner Uferpromenade. Diese Idee war jetzt ein Thema im Marktgemeinderat - doch sie lässt sich nicht in die Tat umsetzen.

Grund für die Ablehnung sind Auflagen des Veterinäramts, die die Räte als unerfüllbar einstuften. Damit wird es nichts mit einem Streichelzoo im Bereich zwischen Rathaus und Friedhof.

Auch zwei Treppenaufgänge beschäftigten die Bürgervertreter. Die maroden Stufen hinauf zur Allersburger Kirche werden nicht saniert, entschieden sie. Eine Rückstellung des Antrages wegen des Zuganges zur Staatsstraße wurde ebenso mehrheitlich abgelehnt wie die Sanierung.

Der Kirchensteig in Ransbach ist ebenfalls in schlechtem Zustand. Die Räte kamen aber zu dem Ergebnis, dass dieser Fußweg keine grundsätzliche Verkehrsbedeutung mehr für Ransbach hat.

Es wurde vereinbart, mit der Kirchenverwaltung und den anliegenden Grundstückseigentümern Gespräche zu führen, ob privates Interesse am Erwerb der Treppe besteht. Dann soll der Kirchensteig wieder ein Thema im Gemeinderat werden. Marktrat Josef Gmach erkundigte sich nach dem Erlös der Rodung des Schwanenwirtsberges. Eine Abrechnung ist noch nicht erstellt, da noch nicht alle Rechnungen vorliegen.

Marktrat Sebastian Schärl verwies auf das diskutierte Wärmenutzungskonzept im Ortskern von Hohenburg. Er ist der Auffassung, dass dabei das ganze Ensemble des Marktplatzes berücksichtigt werden sollte, nicht nur das Rathaus.

Er regte an, dass sich der Markt bereits umgesetzte Maßnahmen anderer Gemeinden ansehen sollte.
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