Knapp 440 000 Euro Einnahmen für Hohenburg
Die Sonne lässt die Kasse klingeln

Jede Sonnenstunde bringt Geld in die Gemeindekasse. Davon berichtete Solarpark-Geschäftsführer Theo Fochtner im Gemeinderat. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
16.11.2015
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Die Nutzung der Sonnenenergie zahlt sich aus in Hohenburg: Das erfuhr der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Jahresabschlussbericht der Solarpark GmbH von Geschäftsführer Theo Fochtner. Demnach wurden im vergangenen Jahr etwas über 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom mit Sonnenenergie erzeugt. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf knapp 480 000 Euro. 268 000 Euro flossen in Darlehens-Rückzahlungen. Für Zinsen wurden knapp 113 000 Euro ausgegeben.

Darlehen kräftig abgebaut

Vom Ursprungsdarlehen in Höhe von 5,1 Millionen Euro aus dem Jahr 2006 standen zum Jahresende 2014 noch 2 950 000 Euro zur Rückzahlung an. Wie in der Sitzung zu hören war, zeichnet sich für 2015 ein zufriedenstellendes Gesamtbild ab. "Bis September haben wir bereits 438 000 Euro einnehmen können", informierte Fochtner. Für heuer sei eine Ausschüttung geplant.

Im Vollzug des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes beschloss der Marktrat die Einziehung eines Teils des öffentlichen Feld- und Waldweges Allersburger Weg (Nr. 51) auf einer Länge von 110 Metern in der Gemarkung Thonhausen (Berghausen). In der Lauterachtalgrundschule wird ein Sicherheits-Überwachungssystem installiert. Wie Bürgermeister Florian Junkes informierte, hatte es in den vergangenen Monaten mehrere Einbruchsversuche mit Sachbeschädigungen gegeben.

Kein Handlungsbedarf

Wegen einer Parkplatzbegrenzung in Allersburg hatte der Markt Kontakt mit dem Landratsamt aufgenommen. Dort sieht man aber keine unmittelbare Verkehrsgefährdung und somit keinen Handlungsbedarf. Wie Bürgermeister Junkes zu einer entsprechenden Anfrage mitteilte, sind am Kalvarienberg die Grundstücksbesitzer verpflichtet, Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, da sie auf Privatgrund stehen.

In Allersburg wird zu schnell gefahren: Dieser Meinung waren Josef Gmach und Sebastian Schärl. Sie sprachen sich dafür aus, dort einmal ein Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen. Man sollte sich auch überlegen, Tempokontrollen durch die Polizei zu veranlassen. Josef Gmach erkundigte sich nach dem Stand des Breitbandausbaus für schnelle Internetverbindungen. Der Bürgermeister merkte dazu an, dass noch im November die Infrastruktur-GmbH der Hirschwald-Gemeinden gegründet werden soll, die sich um dieses Thema kümmern wird. Man sei hier im geplanten Zeitrahmen.
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