Krematorium wird erweitert

Die Feuerbestattungsanlage Hohenburg soll um eine zweite Ofenlinie erweitert werden. Den Bauantrag behandelte der Marktgemeinderat im Freistellungsverfahren. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
27.08.2015
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Zwei Ofenlinien sah die 2006 erteilte Genehmigung des Krematoriums in Hohenburg vor. Verwirklicht wurde dann nur eine. Jetzt haben sich die Eigentümer entschlossen, den damaligen Plan wieder aufzugreifen.

(bö) Die Bauherrengemeinschaft Feuerbestattung Hohenburg/Oberpfalz erweitert das Krematorium im Industriegelände Aichaer Berg. Die beiden Eigentümer haben jetzt den Antrag auf den Bau einer zweiten Einäscherungsanlage einschließlich eines Kamins gestellt.

Nach vier Jahren erloschen

Von der baurechtlichen Genehmigung, die sie 2006 bekommen hatten, machten sie damals nicht komplett Gebrauch, hieß es dazu im Marktgemeinderat Hohenburg. Damals wurde lediglich eine Ofenlinie in das Krematorium eingebaut. Die Erlaubnis für die Nummer zwei ist nach vier Jahren erloschen und muss jetzt neu eingeholt werden, erläuterte Bürgermeister Florian Junkes in der Sitzung.

"Die Baubehörde beim Landratsamt Amberg-Sulzbach ist darüber informiert, und im Vorfeld wurde bereits darüber gesprochen", fuhr Junkes fort. Immissionsschutzrechtlich sei nur eine Fertigstellungsanzeige notwendig.

Auf Wunsch der Bauherren

Das Vorhaben entspreche den Festsetzungen des Bebauungsplans Industriepark Hohenburg. Eine Befreiung sei also nicht erforderlich. Der Marktgemeinderat handelte den Antrag deshalb im Genehmigungsfreistellungsverfahren ab. Es sei der ausdrückliche Wunsch der Bauherren und der Planer gewesen, das Projekt im üblichen Verfahren zu beantragen. "Der Marktgemeinderat Hohenburg erteilt einstimmig sein Einvernehmen", heißt es in der Beschlussvorlage zur Erweiterung.

Nichts anzumerken blieb zur Nachgenehmigung eines bestehenden Einfamilienhauses von Wolfgang Brandl mit Reitanlage und Abstellhalle in Adertshausen. Erst während eines Eigentumswechsels sei die Planabweichung aufgefallen. Die Nachbarn wurden informiert.

Bauherren können loslegen

Das Ja der Gemeinde signalisierte der Rat für den Umbau und die Erweiterung des Wintergartens am Obergeschoss des Hauses von Astrid und Robert Geitner aus Allersburg, ebenso für den Abbruch bestehender Gebäude und den Neubau eines Mehrgenerationenhauses mit Carport und Nebengebäude von Stefanie Gebhardt aus Aderthausen.

Zustimmung erntete Stefanie Braun aus dem Ortsteil Weihermühle für ihre Bauvoranfrage, die ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Pferdestall vorsieht.

Thomas Edenharder erhielt einen Nachschlag von zwei Jahren zur Geltungsdauer einer Baugenehmigung vom 12. Juli 2007. Darin sind der Ausbau eines Dachgeschosses und ein Garagen-Umbau am Schleicherberg eingeschlossen.
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