Marktplatz: Der Staat zahlt mit

Der Hohenburger Marktplatz ist von seiner Bausubstanz her eigentlich ein kleines Juwel, aber vieles davon ist sanierungsbedürftig. Die Kommune will mit der Ortskernsanierung weiterkommen, und wenn es nur kleine Schritte sind. Sie hat deshalb mit dem Landesamt für Denkmalpflege eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
19.10.2015
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Mit der Ortskernsanierung will die Gemeinde trotz ihrer schwierigen Haushaltslage und vielfältiger Vorgaben des Landesamtes für Denkmalschutz weiterkommen. Der Markt hat viel alte Bausubstanz, die es Wert ist, sie zu erhalten. Aber das ist kein leichtes Unterfangen.

"Es ist schwierig, dass man da etwas in Bewegung bringt." Wie Bürgermeister Florian Junkes dem Gemeinderat aus einem Schreiben des Kultusministeriums berichtete, wurden die betroffenen Eigentümer über den Nachtrag von Objekten in die Denkmalliste informiert. Mit dem Landesamt für Denkmalpflege hat der Markt eine Vereinbarung über die Kosten für die Erstellung eines "Kommunalen Denkmalkonzepts Hohenburg" unterzeichnet.

Für Flüchtlinge

Auch in Hohenburg würden geeignete Unterkünfte für Flüchtlinge gesucht, entnahm Junkes einem Schreiben des Regierungspräsidenten der Oberpfalz. Dieser hatte wegen des dramatischen Anstiegs der Zuwandererzahlen einen Appell an alle Gemeinden der Oberpfalz gerichtet.

Zur Verkehrssicherheitspflicht von Wanderwegen fasste Junkes zusammen, dass die Anlage von Wanderwegen vom Grundstückseigentümer zu dulden und der Abschluss einer Haftpflichtversicherung dem Eigentümer grundsätzlich anzuraten sei. Gemeinderat Josef Gmach hatte in einer der vorigen Sitzungen nachgefragt.

Nicht über 1,20 Meter

Nicht alles, was Konrad Meier zur Errichtung einer Einzäunung für sein Grundstück im Baugebiet Schleicherberg Ost beantragt hatte, fand beim Marktgemeinderat Gefallen. Das Gremium befürwortete den Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes lediglich im Hinblick auf die Ausführung des Zauns. Doppelstabmatten oder eine Gabionenmauer wurden genehmigt. Allerdings darf die Zaunhöhe samt Sockel die im Bebauungsplan festgelegte Gesamthöhe von 1,20 Metern nicht überschreiten. Keine Anmerkungen gab es in der Sitzung zum Ausbau des Dachgeschosses von Dominik Popp aus Voggenhof.

Zustimmung erhielten auch der Antrag zur Nutzungsänderung einer Gaststätte mit Wohnung im Dachgeschoss als Asylbewerberunterkunft in Allersburg und die Nutzungsänderung von Willibald Neger von einer stillgelegten Gastwirtschaft in ein Wohnhaus am Hohenburger Marktplatz. (Aus dem Gemeinderat)
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