Umbau von zwei Regenrückhaltebecken
Wieder ein bisschen sicherer

Nach dem Regen der vergangenen Tage ist eines der umgebauten Regenrückhaltebecken in der Nähe des Martinsberges bei Hohenburg.schon gut gefüllt (von links): Bauleiter Josef Felsner (Firma Klebl), Pamela Blicker (Integration Training Area Management) und Dr. Albert Böhm (Umweltabteilung der US Army Hohenfels) besichtigten die Baustelle. Bild: bö
Lokales
Hohenburg
30.09.2014
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Ein Stück mehr Sicherheit für die Hohenburger und das Lauterachtal: So kommentiert Dr. Albert Böhm von der Umweltabteilung der US-Armee in Hohenfels den Umbau zweier Regenrückhaltebecken. Damit wurde das Fassungsvermögen der Anlagen um etwa 600 Kubikmeter erhöht.

Im Bereich des Martinsberges, gleich hinter Hohenburg, hat die US-Umweltabteilung die beiden Becken umgebaut. Rückhaltemaßnahmen sind in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur in den Randbereichen des Truppenübungsplatzes Hohenfels wichtige Sicherungseinrichtungen geworden.

Mit einer Kette solcher Anlagen kann die US-Umweltabteilung den Oberflächenabfluss bei Starkregen und Schneeschmelze im gesamten Übungsgebiet steuern und die abgetragenen Sedimente auffangen. Charakteristisch im Gelände des Übungsplatzes sind erosive, lehmig-tonige Böden, die teils sehr flachgründig sind und in Verbindung mit der militärischen Nutzung auch stark verdichtet sein können: So beschreibt Dr. Albert Böhm die militärische Liegenschaft. Die Starkregen im Mai und Juni 2013 habe gezeigt, dass im Bereich Hohenburg zusätzlicher Handlungsbedarf bestand, um den Schutz der Gemeinde weiter zu verbessern.

Die US-Seite unter Federführung der Abteilung integriertes Übungsplatzmanagement ("Integrated Training Area Management") unter der Leitung von Ryan Garber und Pamela Blicker sowie der Umweltabteilung haben Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Amerikaner haben auch die Umsetzung finanziert. Wertvolle Hilfe habe die Umweltabteilung der US Army von Forstbetriebsleiter Armin Armbruster aus dem Bereich Hohenburg durch Unterstützung bei Konzeption, Planung und Ausführung erhalten, unterstrich Dr. Böhm. Beide Baumaßnahmen liegen in seinem Betreuungsbereich.

Fast fertiggestellt sind die beiden neuen Rückhaltungen im Einzugsbereich des Martinsberges. 16 weitere Anlagen sichern die etwa 530 Hektar Einzugsfläche im Bereich von Hohenburg mit Viehausen und dem Kaisertal ab. Davon sind drei Becken mit Absperrvorrichtungen und Abscheider ausgestattet. Drei Maßnahmen haben einen Bachverbau, davon einen Steindamm und zwei Holzverbauten. "Das Gesamtrückhaltevolumen beträgt für den Hohenburger Bereich derzeit etwa 22 000 Kubikmeter", berichtete Dr. Albert Böhm.
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