Zu wenig im Kanal: Gebühr steigt

In den Brunnen im Taubenbachtal bei Spieshof (Bild) und in Ransbach wird das Trinkwasser für den Einzugsbereich des Marktes Hohenburg gefördert. Im nächsten Jahr werden die Preise angehoben. Bild:bö
Lokales
Hohenburg
13.11.2015
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Neu kalkuliert wurde die gesamte Wasserversorgung des Marktes Hohenburg: Für die Bürger erhöhen sich die Gebühren, das war jetzt im Gemeinderat Thema.

Die Wasserverbrauchsgebühr wird zum 1. Juli 2016 von 1,73 auf 1,84 Euro angehoben. Im Abwasserbereich werden die Herstellungsbeiträge pro Quadratmeter Grundstücksfläche von bisher 2 auf 1,86 Euro zurückgenommen. Bei der Geschossfläche wurden bisher 20,11 Euro berechnet. Künftig sind es 19,38 Euro. Die Herstellungsbeiträge zur Wasserversorgung werden pro Quadratmeter Grundstücksfläche von bisher 69 auf 67 Cent gesenkt. Bei der Geschossflächenberechnung gelten künftig 4,48 Euro. In der alten Satzung waren es noch 4,59 Euro.

Der Abwasserpreis für Volleinleiter erhöhte sich von bisher 2,47 auf 2,68 Euro. Die Gebühr für die reinen Schmutzwassereinleiter steigt ebenfalls, von 1,98 auf 2,25 Euro. Die eigene Gebührensatzung für die öffentliche Entwässerungseinrichtung Industriepark Hohenburg tritt ebenfalls zum 1. Juli 2016 in Kraft.

Beitragspflichtige Grundstückseigentümer der Bauabschnitte 07 und 08 Voggenhof-Egelsheim, Friebertsheim, Allersburg und Ransbach haben bisher Vorauszahlungsbescheide für die Entwässerungsanlage erhalten. Für sie ergibt sich eine geringe Rückerstattung beim Erlass der Bescheide, die in den nächsten Monaten erstellt werden. Eine eigene Satzung gilt für den Industriepark Aichaberg. Die Herstellungsbeiträge für die Entwässerungssatzung werden dort von 42 auf 20 Cent gesenkt. Für einen Quadratmeter Geschossfläche werden künftig 7,87 Euro in Rechnung gestellt. Bisher waren es 5,12 Euro. Im Industriepark Hohenburg macht die Entwässerungsgebühr einen großen Sprung. Der Kubikmeterpreis steigt hier von 2,48 auf 7,01 Euro. Als Grund wurden in der Sitzung die geringen Einleitungsmengen der Anlieger genannt. Seit der letzten Berechnung vom August 2009 ist durch die geringe Einleitung eine erhebliche Unterdeckung entstanden: Diese muss im jetzigen Abrechnungszeitraum ausgeglichen werden.
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