Ausbau des Radwegs zwischen Adertshausen und Schwarzmühle
Asphalt für Radler: Schön, aber zu teuer

Der Radweg zwischen Adertshausen und Schwarzmühle, direkt an der Grenze zum Truppenübungsplatz Hohenfels: Von Frühjahr bis Herbst ist er gut frequentiert - aber der gewünschte Ausbau mit Asphaltdecke ist finanziell zumindest derzeit nicht drin. Bild: bö
Politik
Hohenburg
22.12.2015
78
0

Der Ausbau des Radweges von Adertshausen bis nach Schwarzmühle stand auch heuer wieder auf dem Wunschzettel des Marktrates in Hohenburg. Mit der Umsetzung sieht es trotzdem schlecht aus: Hohenburg wird sich dieses Projekt wohl nicht leisten können, so sehr es sich der Marktrat auch gewünscht hätte. Wenn's nicht geht, dann geht es nicht - so kann man die Bemühungen um diesen Ausbau wohl zusammenfassen.

Das Ingenieurbüro Seuß hat eine vorläufige Kostenschätzung ausgearbeitet, die jetzt im Marktgemeinderat präsentiert wurde. Dabei geht es um den Radweg-Ausbau zwischen Schwarzmühle und Adertshausen auf einer Länge von 3,5 Kilometern und mit 3,50 Metern Breite mit einem Asphaltbelag. Die Kosten dafür lägen bei etwa 840 000 Euro.

Die voraussichtliche Zuwendung in Höhe von 60 Prozent aus den förderfähigen Kosten (394 000 Euro) und würde sich auf 236 000 Euro belaufen. Der Anteil des Marktes läge damit bei etwa 604 000 Euro. Würde man es bei einer Breite von 2,5 Metern belassen, würde das nur 450 000 Euro kosten.

Allerdings hätte diese Variante wenig Sinn, weil der Weg zusätzlich auch land- und forstwirtschaftlich genutzt werden muss.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.