Es ght um Gleichbehandlung
Markrat begrüßt Petition

Die Anwohner des Weinbergwegs in Mendorferbuch sind gegen dessen Ausbau: Bürgermeister Florian Junkes informierte den Marktgemeinderat über dieses Ergebnis einer Anliegerversammlung. Bild: bö
Politik
Hohenburg
11.08.2016
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Hohenburgs Marktgemeinderat steht voll hinter dieser Forderung: Die Bürgervertreter unterstützen einstimmig die Petition wegen der Ungleichbehandlung der Randgemeinden des Truppenübungsplatzes.

(bö) Die Petition an den Bayerischen Landtag wendet sich gegen die Ungleichbehandlung der betroffenen Gemeinden bei den Ausgleichszahlungen. Sie war Thema der jüngsten Ratssitzung.

Nur zwei profitieren


Bisher ist es so, dass nur Hohenfels und Velburg Liegenschaftssteuern für den gesamten Truppenübungsplatz Hohenfels bekommen. Alle anderen Gemeinden rund um den Truppenübungsplatz gehen leer aus - obwohl viele Gebiete damals aus dem Bestand der Randgemeinden abgelöst worden sind.Auch die damalige wirtschaftliche Ausrichtung von Kommunen im Truppenübungsplatz müsste in eine gerechte Verteilung der Ausgleichszahlungen mit einbezogen werden, lautete die Meinung im Marktgemeinderat.

Zur Anschaffung sogenannter Sight-Hearing-Stationen (Audio-Führungen) zu den Wanderwegen des Naturparks Hirschwald informierte Bürgermeister Florian Junkes, dass in Zusammenarbeit mit dem Naturpark solche Einrichtungen zum Preis von 513 Euro plus Installation angeschafft werden können.

Falls diese an einem Wanderweg errichtet werden, erhält der Markt Hohenburg 50 Prozent Zuschuss. Die Marktgemeinderäte sollen bis zur nächsten Sitzung geeignete Standorte mitteilen.

Ablagerung genehmigt


Die SPD-Fraktion wollte wissen, warum es Ablagerungen auf dem Sportplatz in Ransbach gegeben hat. Dabei geht es um Bauaushub, wie Bürgermeister Junkes wissen ließ. Die Lagerung dieses Materials sei vom Markt genehmigt worden. Nach einem Antwortschreiben der beiden Betroffenen würden die Erdhaufen nach und nach wieder entfernt.

Aus dem Gemeinderat

Einige Pflichtaufgaben hatte der Marktgemeinderat noch vor der Sommerpause zu entscheiden. Hohenburg will die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik voranbringen.

Dazu hatte Bürgermeister Florian Junkes verschiedene Anbieter eingeladen. Die Auftragsvergabe erfolgte im nichtöffentlichen Teilt.

Aus der Anliegerversammlung der Ortsstraße Am Weinberg in Mendorferbuch informierte Bürgermeister Florian Junkes, dass sich die Anlieger gegen eine Erschließung ausgesprochen haben.

Wie Bürgermeister Florian Junkes auf Anfrage informierte, soll das Hohenburger Rathaus Standort für einen Hotspot (Internetzugang) werden.

In Allersburg soll eine baufällige Treppe gesperrt werden.

Ein Teil des öffentlichen Feld- und Waldwegs Nr. 10 im Bluttal (Gemarkung Mendorferbuch) wird auf einer Länge von 30 Metern zur Ortsstraße Nr. 24 Bluttal aufgestuft: Das hat der Marktgemeinderat beschlossen.

DSL-Ausbau: Ausschreibung beschlossenDie Ausschreibung für den DSL- Ausbau in Hohenburg ist beschlossen. Der Marktgemeinderat war einstimmig für ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aus- und Aufbau eines "Next Generation Network"/NGA-Netzes im Gemeindegebiet.

Es folgt der Richtlinie zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern. Dazu schließt Hohenburg mit dem Markt Rieden, den Gemeinden Ebermannsdorf und Ensdorf, dem Markt Kastl und der Gemeinde Ursensollen im Gemeindeverbund Hirschwald die entsprechenden Verträge.

Für Hohenburg wurden folgende Erschließungsgebiete für die DSL- Versorgung definiert: Hohenburg, Allersburg, Ransbach, Berghausen, Mendorferbuch, Egelsheim, Voggenhof, Adertshausen, Industriepark Hohenburg, Friebertsheim, Köstl, Mendorferbuch/Nord und Allertshofen.

Die Kosten für den Breitbandausbau in Hohenburg werden auf eine gute Million Euro geschätzt. Der Markt behält sich aber die Aufhebung des Auswahlverfahrens vor, wenn die Kosten über 1,1 Millionen Euro liegen sollten. (bö)
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