Hauptversammlung thematisiert Aufgaben
Ziel der CSU: Vorwärts

Jubilare hat die CSU Hohenburg geehrt (von links): Bürgermeister Florian Junkes, Georg Geintner, Manfred Braun, Marianne Kosl, Sebastian Schärl, Gerhard Schießl und Karl Götz. Bild: bö
Politik
Hohenburg
29.04.2016
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Die Heimatgemeinde weiter voranbringen: Das ist das Ziel der Hohenburger CSU. Auch wenn das bei manchen Themen nicht einfach ist.

Über aktuelle Themen informierte Bürgermeister Florian Junkes bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im Gasthaus Landgraf in Stettkirchen. Erfreut zeigt er sich über die Wiedergründung der JU in Hohenburg. Auf das Thema Flüchtlinge wollte Junkes nicht näher eingehen. Er wies darauf hin, dass in Hohenburg derzeit 26 Asylbewerber untergebracht sind: Ihr Verhalten sei unproblematisch.

Ein lokales Thema werde in den nächsten Jahren die Verbesserung der ländlichen Notfallversorgung sein, kündigte der Gemeindechef an. "Dazu kommt der weitere Ausbau einer kinder- und seniorenfreundlichen Gemeinde." Dabei gehe es um die Anpassung der Betreuungsplätze mit Altersöffnung und die Einbindung in die Großtagespflege. Träger der beiden Kindergärten im Markt sei die Kirche: "Wir werden aber alles unternehmen, um die Kinderfreundlichkeit unserer Heimatgemeinde weiter zu verbessern." Nach Kräften will die CSU auch die Gemeinschaftshäuser in den Dörfern unterstützen. Etwas Besonderes wäre es für Junkes, einige Räume des Fledermaushauses als kleines Heimatmuseum nutzen zu können. Aus der Gründung eines Heimat-, Kultur- und Tourismusvereins sei nichts geworden: Junkes hofft nun, bei diesem Thema über den Naturpark Hirschwald doch noch voranzukommen.

Schwierig sei es in Hohenburg nach wie vor, der schwach ausgeprägten Gastronomie neue Impulse zu geben. In den nächsten Jahren erreichbar sei der Zugang zum schnellen Internet in den meisten Gemeindeteilen. Eine bessere Verkehrsanbindung erhofft sich Junkes mittelfristig durch den weiteren Ausbau der Staatsstraße 2235 und der Radwege, vor allem nach Ursensollen.

Wenn sich die Gemeindefinanzen erholt haben, will er im Dialog mit den Bürgern einen neuen Anlauf für ein Gesamtkonzept zur Marktplatzsanierung samt Nahwärmenetz unternehmen. Auf die Herausforderungen des demografischen Wandels will Hohenburg mit neuen Weichenstellungen reagieren. Ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter sieht Junkes im Zusammenwirken von Fachkräften, Angehörigen und Ehrenamtlichen. Auf einem guten Weg sei man hier mit dem Seniorennetzwerk und einem Bürgerbus.

Zu Delegierten für die Kreisvertreterversammlung wurden Florian Junkes, Moritz Kölbl und Sebastian Schärl gewählt, zu Ersatzleuten Manfred Braun, Michael Schießl und Johann Seitz.

Das neue Wohngebiet am Schleicherberg Ost kommt laut Bürgermeister Florian Junkes gut an: Von 15 Bauparzellen seien innerhalb eines Jahres sechs verkauft worden.

Immer wieder Sorgen bereitet der Gemeinde die weitere Sicherung der Hohenburg samt einem freien Zugang zum Wahrzeichen des Marktes.

Wohnungsnahe Arbeitsplätze wünscht sich die CSU. Aber Hohenburg tut sich nach Junkes' Worten schwer, neue Betriebe zu gewinnen. Ein Positiv-Beispiel ist für ihn das inzwischen gut ausgelastete Gewerbegebiet auf dem Aichaer Berg.

Sebastian Schärl informierte aus dem Kreistag: Die CSU-Fraktion habe sich hier sich sehr viele Gedanken über die Kreisumlage gemacht, diese aber letztlich doch um 0,6 Prozentpunkte erhöht. Erfreulich sei, dass in den Radwegeausbau im Hausnertal Bewegung gekommen ist.

Vorsitzende Susanne Braun berichtete, die neue JU habe sich mit 23 Mitgliedern gut etabliert. Ein erstes Ziel sei die Mitgestaltung des Ferienprogramms im Sommer. (bö)

AusgezeichnetJubilare hat die Hohenburger CSU geehrt: Seit 50 Jahren gehört ihr schon Georg Geitner aus Allersburg an. Seit 45 Jahren sind Sebastian Schärl und Marianne Kosl dabei, seit 35 Jahren Karl Götz, Gerhard Schießl und Josef Braun, seit 20 Jahren Florian Junkes und seit 15 Jahren Marion Irlbacher und Manfred Braun. (bö)
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