Hochwasserschutz Thema im Marktrat
Für den Notfall gerüstet

Besonders im Bereich von Hohenburg, wie hier in der Nähe des Martinsbergs, haben die US-Militärs aus Hohenfels weitere Regenrückhaltebecken angelegt. Insgesamt gibt es im Bereich des Truppenübungsplatzes über 300 Sicherungsmaßnahmen dieser Art. Wie Dr. Albert Böhm (rechts) informierte, hat die US-Armee dafür im Lauterachtal viel investiert. Bild: bö
Politik
Hohenburg
26.07.2016
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Ist Hohenburg gegen Hochwasser gewappnet? Sebastian Schärl erkundigte sich in der Marktratssitzung nach entsprechenden Plänen.

(bö) Es gebe aktuelle Einsatzpläne vom Landratsamt, merkte Bürgermeister Florian Junkes an. Warnmeldungen gingen im Notfall an ihn und andere Verantwortliche. Für den Bereich des Truppenübungsplatzes sei das Umweltmanagement in Hohenfels zuständig.

In den vergangenen Jahren wurden laut Junkes auf dem Militärareal zum Lauterachtal hin viele hochwassertechnische Maßnahmen umgesetzt. Der Bau von Regenrückhaltebecken sei dabei im Vordergrund gestanden.

Man könne feststellen, dass es hier aufgrund dieser und weiterer Sicherungseinrichtungen in den vergangenen Jahren keine Beeinträchtigung durch abfließendes Niederschlagswasser gegeben habe. Sebastian Schärl regt an, mit den Dienststellen der US-Garnison Hohenfels und den örtlichen Feuerwehren enge Kontakte zu schaffen.

Eine Anfrage von Marktrat Josef Gmach galt dem Sonderfonds, den Bayern zur energetischen Sanierung leerstehender Gebäude aufgelegt hat. Aus diesem Topf hätten Königstein 675 000 und Hahnbach 850 000 Euro bekommen, merkt Gmach an. Junkes ergänzte, dass es hier ausschließlich um Fördergelder zur Sanierung von Wohnungen für Flüchtlinge gehe.

Aus dem Hohenburger GemeinderatMarktrat Hans Seitz fragte nach dem Stand des DSL/Breitband-Ausbaus. Er merkte an, nach seinem Kenntnisstand seien andere Gemeinden dabei schon wesentlich weiter als Hohenburg: Ammerthal habe die Arbeiten inzwischen abgeschlossen.

Bürgermeister Florian Junkes entgegnete, dass der Verbund der Hirschwaldgemeinden in das Bundesförderprogramm einsteigen wolle: "Hierdurch ergeben sich wesentliche finanzielle Vorteile." Berichtet wurde in der Sitzung, dass im Urnenwald Hohenburg persönliche Dinge an den Urnengräbern im Friedwald abgestellt werden. Dies beeinträchtige das Erscheinungsbild, meinte Sebastian Schärl.

Bürgermeister Junkes stellte klar, dass dies nach der Friedwaldsatzung nicht zulässig ist: "Wir werden Kontrollen vornehmen und die Sachen entfernen. Die Nutzung des Gemeindewappens wurde Hubert Kleindienst aus Mendorferbuch für seine Teilnahme an der Baltic-Sea-Rallye erlaubt.

Marktrat Markus Mitschke wünscht sich Infotafeln an den Wanderwegen. Junkes betonte, dies sei bereits ein Thema beim Naturpark Hirschwald. Er hätte auch gerne "Herzlich Willkommen"-Schilder. Diese sollen aus Metall in Fledermausform beschafft werden. (bö)
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