Feuerwehr und Schützenverein schlüpfen vielleicht unter ein neues Dach
Ziel heißt Dorfgemeinschaftshaus

Das Feuerwehrhaus in Ransbach ist ordentlich in die Jahre gekommen. Einst als Backstube verwendet, ist nun wegen Alters- und Platzproblemen der Ofen endgültig aus. Die FFW braucht ein größeres Domizil - ob nun ein neues Gerätehaus oder einen Bau zusammen mit den Schützen als Dorfgemeinschaftshaus. Eines von beiden soll heuer auf den Weg gebracht werden, hieß es bei der Jahreshauptversammlung. Bild: bö
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Hohenburg
28.02.2016
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Kommt in Ransbach ein Dorfgemeinschaftshaus? Das könnten sich der Schützenverein und die Feuerwehr gut vorstellen. Wobei Letztere im alten Domizil unter akuten Platzproblemen leidet, die nun zu solch innovativen Überlegungen führen.

Ransbach. Das war Thema bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der FFW, die schon in dieser Kooperation im Schützenheim der Lauterachtaler über die Bühne ging. Und das Treffen zeigte erneut, wie aktiv und groß die Ransbacher Wehr ist. Von 67 Mitgliedern waren 38 zur Versammlung gekommen und dokumentierten, dass es praktisch zum guten Ton gehört, hier dabei zu sein.

Vorsitzender Vinzenz Praller und Kommandant Andreas Bruckmüller rückten die drangvolle Enge in den Blickpunkt und sagten deutlich, dass man sich wohl noch heuer über ein größeres Gerätehaus unterhalten wird müssen. Die alten Räume reichten bei weitem nicht mehr aus und auch "mit dem Schützendomizil ist das so eine Sache", die nicht ideal erscheine. Zumal man sich mit den Lauterachtalern einig sei, einen Gemeinschaftsbau als Dorfgemeinschaftshaus zu favorisieren.

Da wäre die Feuerwehr gut untergebracht und auch der Schützenverein hätte eine sichere Bleibe, nachdem es im Dorf kein Wirtshaus mehr gibt.Die FFW-Verantwortlichen zum Dorfgemeinschaftshaus

"Da wäre die Feuerwehr gut untergebracht und auch der Schützenverein hätte eine sichere Bleibe, nachdem es im Dorf kein Wirtshaus mehr gibt", so der übereinstimmende Tenor der Verantwortlichen zu diesem Thema. Nach eigener Auskunft haben sie in den vergangenen Monaten schon ähnlich strukturierte Objekte in Pursruck, Emhof, Wolfsbach und Dietldorf besucht. Auch mit der Gemeinde Hohenburg und dem Kreisfeuerwehrverband habe es bereits Unterredungen gegeben, nachdem für die Bauträgerschaft der Markt im Gespräch sei.

Bürgermeister Florian Junkes freute sich, in einer Flächengemeinde wie Hohenburg engagierte und ortskundige Feuerwehrleute auf den Dörfern zu haben. Effizient findet er auch, "wenn im Markt wehrübergreifend geübt wird". "Denn nur so haben wir eine Chance, Minderbesetzungen bei der Tagesalarmierung im Griff zu haben", sagte Junkes. Vonseiten der Landkreisfeuerwehr bedankten sich Kreisbrandmeister Alexander Graf zusammen mit seinem Kollegen Helmut Braun für die "Ausbildungsbereitschaft" der Ransbacher.
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