Harald Schwartz und Martin Preuß als Vorleser
Hotzenplotz gelauscht

Gerne trugen die beiden Vorleser, Landtagsabgeordneter Harald Schwartz und Bezirksrat Martin Preuß (links), den Kindern die Geschichte von Räuber Hotzenplotz vor. Bild: hah
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Hohenburg
21.11.2016
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"Lesen heißt auf Wolken liegen" - unter diesem Motto nahm die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg am bundesweiten Vorlesetag teil. Der Aktionstag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das (Vor-)Lesen setzen und Freude daran wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden.

Die Initiatoren sind die Wochenzeitung Die Zeit, die Stiftung Lesen und die Deutsche-Bahn-Stiftung. Zahlreiche Prominente machen aktiv mit. Sie sorgen durch ihre Bekanntheit für noch größere Aufmerksamkeit und dienen als Vorlese-Vorbilder.

Auch die Grundschule in Hohenburg hatte zwei Gäste eingeladen. Landtagsabgeordneter Harald Schwartz und der Bezirksrat und 2. Bürgermeister der Stadt Amberg, Martin Preuß, folgten dem gerne. Sie trugen den gespannten Kindern den Buchklassiker "Der Räuber Hotzenplotz" von Otfried Preußler vor. Sie erweckten Kasperl und Seppel, den Räuber Hotzenplotz oder auch den Zauberer Petrosilius Zwackelmann zum Leben. Die Schüler hingen Martin Preuß an den Lippen, als dieser erzählte, wie die arme Oma von Hotzenplotz überfallen wurde und der Räuber ihre geliebte Kaffeemühle mitnahm.

Als Harald Schwartz weitererzählte, wie Kasperl und Seppel vom Räuber gefangen wurden und der Kasperl beim bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann landete, lauschten sie aufmerksam. Alle waren sich einig, dass sie die Geschichte unbedingt selbst fertig lesen mussten, um zu erfahren, wie es Kasperl und Seppel noch ergangen ist. Schwartz ermunterte die Kinder, sich dieses Buch zu Weihnachten schenken zu lassen.

Rektorin Andrea Meier bedankte sich bei den Vorlesern für ihr Engagement. Das taten auch die Kinder mit dem Lied "Lesen heißt auf Wolken liegen" und einer Urkunde. Schwartz und Preuß machten deutlich, dass sie die Einladung der Schule sehr gerne angenommen hätten und dies eine sehr angenehme Aufgabe für sie war.
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