Hauptversammlung der Burgschützen
Fusion das Ziel

Bei der Jahresversammlung beschlossen die Burgschützen Hohenburg, nun die Neuausrichtung zusammen mit den KSK und Tellschützen anzupacken. Eine Schützenfusion ist das Ziel für die Burgschützen, hier im Bild mit ihrer Fahnenabordnung mit (von rechts) Erika Paulus, Schützenmeister Alfred Kürzinger, Fritz Rubenbauer, Georg Reindl, Melanie Donhauser und Konrad Edenharter. Bild: bö
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Hohenburg
30.01.2016
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In Hohenburg rückt die Zusammenführung der beiden Schützenvereine, der KSK und Tellschützen sowie der Burgschützen, in greifbare Nähe. Zumindest was die Burgschützen angeht, hat man bei der Jahreshauptversammlung schon den Beschluss gefasst.

Die Burgschützen sprachen sich bei der Jahreshauptversammlung für eine gemeinsame Zukunft der beiden Vereine aus.

"Wäre sinnvoll"


Wie Schützenmeister Alfred Kürzinger informierte, hat die Mitgliederversammlung die Kontaktaufnahme wegen einer Fusion der beiden Schützenvereine beschlossen. Unter dem neuen Vereinsnamen "KSK Tell- und Burgschützen Hohenburg" könnte man einen gemeinsamen Weg gehen. Das wäre auch sinnvoll, meinte Kürzinger, weil man damit einen Verein mit etwa 140 bis 150 Mitgliedern zusammenbringt.

Ziel der Burgschützen ist es, im ersten Halbjahr 2016 in konkrete Gespräche für eine Fusion der beiden Schützenvereine einzutreten. "Aber wir wollen nicht drängen", meinte er auf Nachfrage, denn schließlich stehen bei den KSK und Tellschützen noch die Jahreshauptversammlung und eine notwendige Beschlussfassung an. Seit gut sechs Jahren schießen die Mitglieder der Burgschützen auf den Ständen der KSK und Tellschützen, weil ihr Vereinsdomizil, der Goldene Schwan, im Jahr 2010 neu ausgerichtet und anderweitig verpachtet worden war. Ein Übungsbetrieb war damit nicht mehr möglich gewesen. Bis dahin hatten die Burgschützen im Goldenen Schwan in Eigenregie das Schießen aufrecht erhalten. "Dass wir gut miteinander auskommen, dafür spricht auch, dass es in den vergangenen sechs Jahren keine Probleme mit der Benutzung des Schießstandes der KSK und Tellschützen gegeben hat", weist Schützenmeister Kürzinger hin.

Wie er bei der Jahreshauptversammlung anmerkte, haben die Burgschützen den Stand von 100 Mitgliedern halten können. Zufrieden zeigte er sich mit den Beteiligungen an verschiedenen Gesellschaftsschießen und Ausrückterminen.

Überlassung der Stände


Sein Dank galt den KSK und Tellschützen mit ihrem Schützenmeister Josef Scharr für die Überlassung der Schießstände. Schießleiter Josef Bauer informierte über verschiedene Veranstaltungen, die aber allesamt im gesellschaftlichen Bereich angesiedelt waren. Über die Vereinsfinanzen gab Kassenwart Fritz Rubenbauer Rede und Antwort.

HintergrundIm Jahr 1968 wurden die Burgschützen Hohenburg, auch mit Mitgliedern aus den KSK und Tellschützen heraus, gegründet. Mit dem Goldenen Schwan hatte man schnell ein passendes Vereinslokal gefunden. Doch seit etwa sechs Jahren ist eine Nutzung für den Schießbetrieb nicht mehr möglich. Jetzt denkt man über eine Fusion der beiden Schützenvereine nach.

"Wenn man diese Zeit, wo man bei den KSK und Tellschützen untergekommen ist, betrachtet, kann man die Zusammenarbeit beider Vereine als sehr gut bezeichnen", sagte der Schützenmeister der Burgschützen Alfred Kürzinger. Jetzt wartet man auf die Antwort der KSK und Tellschützen für eine gemeinsame Ausrichtung des Hohenburger Schützenwesens. (bö)
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