Stammtisch-Einlage sorgt für Gaudi beim Schützenfasching
Fast wie im echten Leben

Vermischtes
Hohenburg
27.01.2016
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Ransbach. Glanzpunkt des Ransbacher Dorffaschings war der Ball der Schützengesellschaft D' Lauterachtaler. Viele Maschkerer und gut gelaunte Besucher waren dazu ins Schützenheim gekommen. Vorsitzender Matthias Sperl eröffnete als Matthias, der Penner, mit seinem originellen Kostüm den Abend. Stimmungsmacher Bernhard Jambor hatte für alle Geschmäcker etwas in seinem Repertoire.

So blieb es nicht aus, dass Nonnen und Mönche bestens mit dem Monsterpaar auskamen. Nur die Auslegung der Ransbacher Kirchturmpolitik hätte beim nachgespielten Dorfstammtisch fast zu einer handfesten Rauferei geführt. Frei erfunden und doch fast wie im richtigen Leben war diese Showeinlage der Ransbacher Stammtischler. Nach den ersten beiden Halben war es noch eine ruhige Unterhaltung. Nach der dritten und vierten Halben wurden die Ansichten schon recht lebhaft vertreten. Zwei weitere Halbe später artete die Szene aus in ein lautes Geschimpfe über Gott und die Welt - bis schließlich nach einem Feierabendbier wieder Ruhe einkehrte, weil der eine oder andere am Tisch der Wahrheit schon ein Nickerchen machte.

Den ersten Platz der Maskenprämierung belegten die Ransbacher Monster, dann kamen die Nonnen und Mönche des Ransbacher Konvents, der diskutierfreundliche Herrenstammtisch und eine Zeitgenossin, die nur rein zufällig zu dieser Faschingsveranstaltung gekommen war, weil ihr Auto wegen eines faschingsmäßigen Defekts auf der Lauterachtalstraße liegengeblieben war.
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