Landwirtschaftliche Praxis für Späteinsteiger
Beispiel Freiland-Eier

Landwirtschaft bietet auch Chancen, nicht zuletzt für Quereinsteiger: Markus und Daniela Schaller haben sich in Lammerthal bei Hohenburg eine Freilandhaltung für Legehennen aufgebaut und zeigen den Betrieb auch gerne potenziellen Berufskollegen her. Bild: hfz
Wirtschaft
Hohenburg
25.05.2016
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Amberg-Sulzbach. Das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AELF) bietet innerhalb seines Berufsbildungsprogrammes für Landwirte unter anderem fünf Praxisabende auf Betrieben an. Alle zwei Jahre wird dieser Kurs angeboten, um bei einem anderweitigen Berufsabschluss sich auf die Übernahme eines Hofes vorbereiten zu können.

Das nötige Grundlagenwissen, so eine Pressemitteilung, für die künftige Betriebsführung wird modulweise erlangt, der gesamte Kurs umfasst bis zur Prüfungsreife als Landwirt rund 230 Stunden. Bei den Praxisabenden werden derzeit aktuelle pflanzenbauliche Themen erörtert und gezielt vor allem Nebenerwerbsbetriebe besichtigt. Wie beispielsweise der Hof von Markus und Daniela Schaller in Lammerthal bei Hohenburg. Sie bewirtschaften einen Betrieb mit 30 Hektar und waren bis 2014 beide berufstätig. 2015 haben sie in einen Stall für Legehennen in Freilandhaltung (60 000 Quadratmeter) investiert.

Seither kümmert sich Markus Schaller ganztägig um seine 14 900 Legehennen. Alle zwei Tage werden etwa 27 000 Eier von einer Packstation abgeholt und über Handelsketten vermarktet. Für Kunden aus der Region steht auch ein Eierverkaufsautomat auf der Hofstelle in Lammerthal zur Verfügung. Die Hennen werden kurz vor der Legereife zugekauft und legen ein Jahr lang fast täglich ein Ei.
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