Frühjahrskonzert des Posaunenchores
„Klimperkiste“ findet Anklang

Der Posaunenchor Illschwang als Veranstalter stellte beim Frühjahrskonzert in der St.-Veit-Kirche seine vielfältigen Fähigkeiten besonders gut dar. Bilder: no (2)
Kultur
Illschwang
06.05.2016
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Ein abwechslungsreiches, vielfältiges Programm von eineinhalb Stunden wurde beim Frühjahrskonzert des Illschwanger Posaunenchores in der vollen St.-Veit-Kirche geboten. Die Mitwirkenden vom Kindes- bis zum Seniorenalter zeigten gesanglich und instrumental ihre musikalischen Fähigkeiten.

Die organisatorische Gesamtleitung des Abends lag in bewährter Weise beim Posaunenchor, dessen Vertrauensobfrau Carolin Niebler auch die Begrüßung übernahm. Unter der Dirigentschaft, abwechselnd von Georg Schmidt und Verena Hartmann, war der Posaunenchor besonders gefordert. Die dargebotenen Stücke reichten von der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel über Suiten, Kirchenlieder bis hin zu Werken, deren Ursprung sich in Israel befindet. Als Solisten sorgten Michael Wilimsky am E-Piano, Eva Langer mit der Geige, Heike Bär am Cello und Moritz Habermehl an Pauke und Schlagzeug für ein besonderes Klangvolumen.

Weitere Mitwirkende am Frühjahrskonzert waren der gemeinsam auftretende katholische und evangelische Kirchenchor, die Veeh-Harfen-Gruppe, der Kinderchor Klimperkiste, der Männergesangverein Illschwang sowie Schanna Ibler und Angela Müller an der Orgel.

Pfarrer Thomas Schertel befasste sich in seinen Ausführungen mit den Anfängen der Musik in Israel, einem der Schwerpunkte im Programm des Konzerts. In den Stücken gab es oft einen stark religiösen magischen Bezug. Die Posaune galt schon damals als majestätisches Instrument. Aber auch mit Handtrommeln oder dem Widderhorn wurde Musik gemacht. Typisch für das Liedgut waren die Psalmen, oft gekennzeichnet durch fehlenden Reim oder Rhythmus. Im Klang kamen sie der gregorianischen Musik ziemlich nahe.

Mehr als "Frieden"


Pfarrer Markus Priwratzky nahm zum Lied "Shalom, Shalom" Bezug, dargeboten beim Konzert von den gemeinsamen Kirchenchören. Shalom sei mehr als nur mit "Frieden" übersetzt. Es gehe vielmehr darum, dass die Menschen in ihrer gesamten Existenz froh werden und die Seele wie die Sonne strahlt. Er zeigte sich überzeugt, dass der eindrucksvolle Abend dazu beitragen konnte. Sein Dank galt allen Mitwirkenden. Als Zugabe durfte der vom Posaunenchor dargebotene Triumphmarsch aus Aida nicht fehlen.
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