ATH Heinl plant in Neuöd

Lokales
Illschwang
26.11.2014
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Zügig wickelte der Gemeinderat Illschwang bei der Novembersitzung im Landhotel "Weißes Ross" die Tagesordnung ab. Die zwei Hauptpunkte betrafen die Erweiterung des Gewerbegebiets bei Neuöd und die Änderung des Bebauungsplans "Sandäckerweg 2" in Illschwang.

Zu beiden Punkten gab Werner Renner vom gleichnamigen Planungsbüro in Amberg Erläuterungen ab. Bürgermeister Dieter Dehling berichtete vom Interesse der in Kauerhof ansässigen Firma ATH Heinl, im Gewerbegebiet Neuöd unterhalb des Betriebs von Heinl-Bauelemente in Richtung Einsricht einen Betrieb neu anzusiedeln. Mit den Grundstücksbesitzern sei man sich einig, und mit der Denkmalschutzbehörde bei der Regierung der Oberpfalz hätten die Planer schon gesprochen. "Erfreulicherweise", betonte Dehling, "ist in diesem Bereich mit keinen Hügelgräbern zu rechnen."

Vorverhandlungen geführt

Im Zusammenhang mit der geplanten Ansiedlung dankte er seinem Vorgänger Hans Pickel, der mit Hans Heinl schon in den letzten Jahren Vorverhandlungen geführt hatte.

Werner Renner wies darauf hin, dass es um die Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplans "Neuöd III", sowie die zweite Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren geht. Aus seiner Sicht kann die geplante Betriebsansiedlung zügig über die Bühne gehen. 80 Prozent des Grundstücks könne von der Firma ATH Heinl überbaut werden. Eine entsprechende Grünordnung ist zu berücksichtigen, wofür Landschaftsarchitekt Manfred Neidl zuständig ist. Die Erschließung der Fläche geschieht durch die in direkter Nähe vorbeiführende Kreisstraße von Neuöd nach Sunzendorf über zwei Zufahrten.

Die Abwasserbeseitigung wird im Trennsystem gebaut. Die Wasserversorgung erfolgt über das Netz der Schwend-Poppberg-Gruppe. Der geplante Entwurf wird den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt. Der Gemeinderat befürwortete einstimmig das Vorhaben.

Im vereinfachten Verfahren wurde die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplans "Sandäckerweg 2" abgehandelt. An sechs Träger gingen Schreiben. Stellungnahmen gab es vom Bauamt des Landratsamts und vom Wasserwirtschaftsamt Weiden. Die Änderung war wegen der Grenzbebauung der Garagen und veränderter Höhenvorgaben bei einigen Parzellen notwendig. Der Gemeinderat stimmte entsprechenden Abwägungsvorschlägen des Planungsbüros Renner zu.

Absicherung im Freibad

Das Gremium war für eine Absicherung durch Überspannung im Freibad, Kosten: 544 Euro. Bei Gewittern war es des Öfteren zu einer Störung der Steuerung gekommen. Thomas Dirler lud die Bevölkerung zur Illschwanger Dorfweihnacht am 6. und 7. Dezember ein.

Förderung läuft aus

Bürgermeister Dieter Dehling wies darauf hin, dass die Förderung von Kleinkläranlagen zum Jahresende 2014 ausläuft. Anträge müssen der Verwaltung bis spätestens 15. Dezember vorliegen.
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