Blick über die Zäune

Ihre Gartentour durch Illschwang starteten die Teilnehmer bei Gerda und Hermann Englhard (Bildmitte). Bild: no
Lokales
Illschwang
14.08.2015
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Die Dorfrunde des Gartenbauvereins Illschwang stieß auch heuer auf große Resonanz. Der Vorsitzende und Hauptorganisator Lorenz Geitner freute sich über fast 50 Teilnehmer. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten sie der Einladung des Vereins.

Erste Station war die Anlage von Gerda und Hermann Englhard. Von außen her nicht einsehbar, zeigt sich beim Betreten des Gartens eine großflächige grüne Landschaft, die von den Hausbesitzern auf vielfältige Weise gestaltet wird. Unter anderem gibt es für die Teilnehmer einen Teich, hoch- und flachwachsende Blumensorten sowie eine Streuobstwiese mit integriertem Gemüsegarten. Der Anlage ist die Liebe zum Detail anzumerken.

Klein, aber fein, präsentiert sich der Garten von Else und Richard Stadelmann. Die Hausherrin nutzte die Gelegenheit, einige gezielte Frage an Kreisfachberater Arthur Wiesmet zu stellen, der ebenfalls mit unterwegs war. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Stadelmanns diesen Teil ihres Grundstücks total umgestaltet. Beim Blick über den Zaun wurde deutlich, dass die Hausbesitzer nicht nur den eigenen Geschmack voll getroffen haben.

Gleich gegenüber ging es in den Gemüsegarten der Familie Schötz. Wie die Anlage der Familie Englhard gehörte dieser Garten zu den Besuchsobjekten beim Tag der offenen Gartentür im Jahr 2010. An den Gemüsebeeten wurde deutlich, dass man in den vergangenen fünf Jahren nicht nachgelassen hat, die Vitaminversorgung aus dem eigenen Bereich sicherzustellen.

Von der Hitze etwas geschlaucht, stellte Lorenz Geitner das Programm kurzfristig um. Über die Himmelsleiter führte er die Teilnehmer zur simultanen Pfarrkirche St. Vitus. Im kühlen Gotteshaus erzählte der Vorsitzende des Gartenbauvereins aus der Kirchen- und Propsteigeschichte. Einen Akzent setzte Schana Ibler mit einigen Musikstücken an der Orgel.

Wieder etwas erholt, steuerte die Gruppe das Hopfenmuseum an. Dort standen Illschwanger Hopfenbier und eine deftige Brotzeit zur Stärkung bereit.
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