Blick zurück in die Blütezeit des Hopfens in der Region

Blick zurück in die Blütezeit des Hopfens in der Region 2016 wird das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Es machte den Hopfen zu einer zwingenden Zutat im Bier; vorher fand er sich nur in den wenigsten Fällen darin wieder. Brauende Bürger, Pfarrer und Lehrer, die einen Hinzuverdienst suchten, bauten ihn in Gärten vor den Mauern der Wohnorte an. Erst Anfang des 19. Jahrhundert entdeckten ihn die Bauern für sich. Mit dem Hersbrucker Gebirg entwickelten sich die Oberpfalz, vor allem aber die damalige
Lokales
Illschwang
23.09.2015
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2016 wird das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Es machte den Hopfen zu einer zwingenden Zutat im Bier; vorher fand er sich nur in den wenigsten Fällen darin wieder. Brauende Bürger, Pfarrer und Lehrer, die einen Hinzuverdienst suchten, bauten ihn in Gärten vor den Mauern der Wohnorte an. Erst Anfang des 19. Jahrhundert entdeckten ihn die Bauern für sich. Mit dem Hersbrucker Gebirg entwickelten sich die Oberpfalz, vor allem aber die damaligen Landkreise Sulzbach-Rosenberg und Amberg zum führenden Hopfenanbaugebiet Deutschlands. Heute sind der Hopfengarten in Illschwang (Bild) und die dortige Hopfenscheune die letzten Relikte dieser Blütezeit. Kreisheimatpfleger Dieter Dörner spricht am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr in einem Vortrag der Volkshochschule über den Hopfenanbau in unserer Region - passenderweise im Illschwanger Hopfenmuseum. Am Sonntag feiert übrigens auch der Gartenbauverein ab 14.30 Uhr im Saal des Gasthofs Weißes Ross sein Hopfenfest. Der Vortrag ist ein Teil der bundesweiten ARD-Themenwoche Heimat. Bild: hfz
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