Dicker Qualm im Sportheim

Das Sportheim des SV Illschwang war das Objekt für die Jahresabschlussübung der Illschwanger Gemeindewehren und der Kollegen aus Ammerthal. Bild: no
Lokales
Illschwang
31.10.2015
2
0

Wo normalerweise über Fußball debattiert wird, rauchte es (nur angenommen) heftig. Das Sportheim des SV Illschwang hatte der stellvertretende Kommandant der örtlichen Stützpunktfeuerwehr, Thorsten Jobst, als Objekt der Jahresabschlussübung der Illschwanger Gemeindewehren und der Kollegen aus Ammerthal ausgewählt.

Angenommen wurde ein Brand im Nebengebäude. Es galt ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Sportheim zu verhindern. Beim Eintreffen der Wehren bekamen die Aktiven den Hinweis, dass sich noch Personen im verrauchten Gebäude befinden könnten. Die Planung der Übung war von Thorsten Jobst mit Unterstützung von Georg Graf und Stefan Dürgner ausgearbeitet worden.

Atemschutzträger machten sich auf die Suche nach Personen, die sich noch im Gebäude befinden konnten. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde der Vermisste rasch gefunden und in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wurde unter der Regie von Stefan Dürgner durch die Wehren Angfeld, Augsberg und Dietersberg eine Schlauchstrecke zur Wasserförderung aufgebaut.

Vom Schulplatz und vom Gemeindefriedhof aus wurden zwei Leitungen gelegt, um für die Brandbekämpfung eine ausreichende Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten. An der Übungen waren rund 50 Aktive beteiligt. Die 660 Meter lange Schlauchstrecke bestand aus 33 B-Schläuchen.

Bei der anschließenden Besprechung im Illschwanger Feuerwehrhaus ging Thorsten Jobst noch einmal auf die Schwerpunkte ein. Er dankte allen, die sich dafür Zeit genommen hatten. Ein gutes Zusammenwirken der Wehren und das regelmäßige Üben, so Jobst, stelle sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt sowie schnell und wirkungsvoll geholfen werden kann. Gemeinderat Heinz Pickel, selbst Kommandant der Feuerwehr Augsberg, überbrachte die Grüße des verhinderten Bürgermeisters Dieter Dehling. Er ging dabei auch auf das Motto der Aktionswoche "Frauen zur Feuerwehr" ein.

Pickel bedauerte, dass gegenwärtig im Gemeindegebiet die Zahl weiblicher Aktiver sehr gering sei. Abschließend lud er alle Beteiligten zu einer Brotzeit ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.