Die Reservistenkameradschaft Illschwang trauert um Georg Ibler
Vorsitzender von Anfang an

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 bis zu seinem Tod führte Georg Ibler die Reservistenkameradschaft Illschwang. Repro: no
Lokales
Illschwang
17.07.2015
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Die Reservistenkameradschaft (RK) Illschwang trauert um ihren Gründungsvorsitzenden Georg Ibler. 42 Jahre stand er bis zu seinem Tod an der Vereinsspitze. Nach langer schwerer Krankheit verstarb er in den Morgenstunden des Mittwoch im Klinikum St. Marien in Amberg. Der Trauergottesdienst beginnt am Samstag um 9.30 Uhr in der St.-Vituskirche in Illschwang. Anschließend folgt die Beerdigung auf dem Gemeindefriedhof.

Bei der Gründungsversammlung am 31. März 1973 wurde er im Gasthaus Neuberger zum Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung wuchs die Zahl der Mitglieder stetig. Gegenwärtig gehören 115 Personen zur RK Illschwang. Sie ist die Zweitgrößte im Bereich der Kreisgruppe Oberpfalz Mitte. Mit 42 Jahren an der Vereinsspitze war der Verstorbene einer der dienstältesten RK-Vorsitzenden in Bayern.

1977 kam es zur Patenschaftsübernahme mit dem Panzerspähzug 120 in Amberg. Die Zehn-Jahr-Feier war verbunden mit der Weihe einer RK-Fahne. Durch Erfolge im Bereich der Militärpatrouille wurden die Illschwanger Reservisten deutschlandweit bekannt. Immerhin schafften sie es, sich bis zu Bundeswettkämpfen zu qualifizieren. Georg Ibler zählte zu den aktiven Teilnehmern.

Auf sein Betreiben hin übernahm die RK die organisatorische Betreuung und Begleitung der Fußwallfahrt nach Gößweinstein. Seit Jahrzehnten wird mit der RK Poppenricht eine enge Partnerschaft gepflegt. Für sein Wirken bekam Ibler zahlreiche Auszeichnungen des Reservisten- und des Bundeswehrverbandes verliehen. Bei der 40-Jahr-Feier würdigte der stellvertretende RK-Landesvorsitzende Werner Gebhard seine Verdienste.

Nach dem Tod von Georg Pickel aus Schwand übernahm Georg Ibler 1998 auch das Amt des Vorsitzenden bei der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Illschwang. Er war maßgeblich an der Renovierung der Fahne des Kriegervereins beteiligt, wobei er die meisten Spendengelder auftrieb. Seit 2009 organisierte er Drei-Tage-Fahrten, die bei den Mitgliedern großen Anklang fanden.
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