Guter Hopfenjahrgang

Zahlreiche Helfer sorgten sich um das Wohl der Besucher; im Sessel sitzend die Ehrenvorsitzende Frieda Dehling und der 1. Vorsitzende Lorenz Geitner. Die langjährige 2. Vorsitzende Erna Englhard, seit Jahren eine der Eifrigsten beim Hopfenfest, verzichtete auf das "Fotoshooting", um den Brot-Nachschub zu sichern.
Lokales
Illschwang
04.10.2014
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"Du spinnst" - wer das zu hören bekommt, muss erst mal schlucken. Eine Ausnahme von dieser Regel galt beim Illschwanger Hopfenfest. Da hätte Frieda Dehling während ihrer Vorführung auf diese Worte hin zustimmend genickt.

Großen Zuspruch fand das Hopfenfest, zu dem der Gartenbauverein Illschwang die Mitglieder in den Saal des Landhotels "Weißes Ross" eingeladen hatte. Das von Arno Diener aus Amberg gebraute Bier schmeckte auch heuer vorzüglich. Nachdem vor ein paar Wochen die Hopfenernte eingebracht wurde, gab es allen Anlass, dies entsprechend zu feiern.

Für den 28. September hatte das Landratsamt die Gartenbauvereine animiert, doch eine "Wanderung unter weiß-blauem Himmel" anzubieten. Die Kombination aus Wandern und einer anschließenden Einkehr im Nägerl-Saal passte vorzüglich. Unter der Führung von Alfred Ebert machten sich 29 Teilnehmer bei herrlichem Wetter auf den Weg. Es ging auf die Hainsburg zu geschichtsträchtigen Punkten, zum Beispiel Calmusfelsen, Osterloch und Teufelskanzel. Am Hopfengarten vorbei erreichten die Wanderer, nach zweieinhalb Stunden, ihr Ziel. Mit der Bezahlung ihrer Teilnahmegebühr bekamen sie einen Gutschein für ein Illschwanger Hopfenbier.

Vorsitzender Lorenz Geitner übernahm die Begrüßung der Gäste. Sehr interessiert zeigten sie sich an den Vorführungen der Ehrenvorsitzenden des Gartenbauvereins, Frieda Dehling. Sie nahm an ihrem Spinnrad Platz. Der Imkerverein Illschwang/Birgland stellte, unter der Federführung von Josef Sellner, verschiedene Honigsorten vor und bot sie zum Kauf an. "Bräu" Anton Diener, selbst unter den Gästen des Festes, lobte die Qualität des aktuellen Hopfenjahrgangs.

Für das leibliche Wohl gab es Kaffee und Kuchen sowie deftige Brotzeiten. Die passende bodenständige Musik steuerte Bernhard Luber mit seiner Steirischen bei.
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