Mit Musik aufs Christkind warten

Unter den Fittichen von Agnes Guggenberger und Agnes Hollweck reifen einige Talente an Flöte und Gitarre heran. Bilder: no (3)
Lokales
Illschwang
17.12.2014
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Eine festliche Einstimmung auf das Kommen des Messias bot das ökumenische Adventssingen am Sonntag in der Illschwanger Pfarrkirche. Die Besucher erlebten einen Querschnitt des vielfältigen musikalischen Wirkens in der Gemeinde Illschwang.

Sehr zufrieden mit dem zahlreichen Besuch des Adventssingens zeigte sich Pfarrer Markus Priwratzky bei der Begrüßung. Er dankte allen Gruppen für die Bereitschaft, sich an diesem Abend musikalisch einzubringen. "Die Beiträge sollen die Besucher in eine besinnliche Stimmung versetzen und sie die Schönheit der Musik genießen lassen", betonte Priwratzky.

Mit dem Stück "Gottes Sohn ist kommen" eröffnete der Posaunenchor, dirigiert von Georg Schmidt, den Programmreigen. Dass dieses Ensemble großen Wert auf die Nachwuchsarbeit legt, machte der Beitrag von Linda Dehling sowie den Geschwistern Alexandra und Martin Ibler hörbar. Gemeinsam mit der Flöten- und Gitarrengruppe des Mehrgenerationenhauses, geleitet von Agnes Guggenberger und Agnes Hollweck, spielten die Jungbläser bekannte Weihnachtslieder.

Konzertante Musik setzte das Violinentrio mit Eva Langer, Anja Pilhofer und Helena Forsthofer in Szene. Sie spielten eine "Mazurka" und ein "Allegro moderato".

Feste Größen des ökumenischen Adventssingens in Illschwang sind seit Jahren die gemeinsamen Kirchenchöre, geleitet von Angela Müller, und der Männergesangverein um Schanna Ibler. Beide Gruppen brachten jeweils zwei Lieder zu Gehör. Schanna Ibler bereicherte das Programm mit dem auf der Orgel gespielten "Concerto in A-Dur". Bei den Adventsliedern "Wir sagen euch an" und "Macht hoch die Tür" sangen Mitwirkende und Besucher gemeinsam.

Pfarrer Thomas Schertel, der selbst im Posaunenchor mitspielte, las einen heiteren und einen nachdenklichen Text. In seinem Schlusswort zeigte sich Pfarrer Priwratzky davon angetan, wie Kinder und altgediente Kräfte einen besonderen musikalischen Gesamteindruck hinterließen. Er dankte allen Mitwirkenden für die intensive Vorbereitung auf diesen Abend. Priwratzky zeigte sich überzeugt, dass die Darbietungen dazu beigetragen haben, "dass das Christkind frohgestimmte Menschen vorfindet".

Die Spenden des Adventssingens kommen wohltätigen Organisationen zugute. Im Anschluss waren alle Zuhörer zu Punsch und Glühwein in das evangelische Gemeindehaus eingeladen.
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