Nicht ratsam: Tankbetrug, wenn die Zivilfahnder zusehen

Lokales
Illschwang
17.06.2015
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Sie hatten genug Geld (oder Kredit), um in Amberg zwei Autos zu kaufen. Doch als sie damit dann gleich tanken mussten, ging bei den drei Rumänen - 30, 28 und 31 Jahre alt - so einiges durcheinander.

Den Audi A 4 und den VW Caddy erwarben sie am Dienstag in Amberg. Das Tanken erledigten sie gegen 15.50 Uhr auf der Rastanlage Oberpfälzer Alb - Nord der A 6. Das Kommando zum Spritfassen kam laut Pressebericht der Amberger Verkehrspolizei von dem 28-Jährigen im Audi A 4. Also fuhr der 30-Jährige am Steuer des VW Caddy an eine der Zapfsäulen. Das Tanken besorgte aber sein Beifahrer (31). Der ließ mal für etwa 20 Euro reinlaufen.

Die beiden Fahrer gingen derweil durch den Verkaufsraum auf die Toilette und verließen das Gebäude wieder, ohne für das Tanken zu zahlen. Stattdessen setzten sie einfach ihre Fahrt in Richtung Nürnberg fort.

In diesem Moment kam dem Tankwart das Glück zu Hilfe. Auf dem Gelände der Rastanlage hielt sich nämlich gerade eine Streife der Amberger Verkehrspolizei auf, die als Zivilfahnder im Einsatz war. An die wandte sich der Geschädigte. Die Beamten machten sich sofort an die Verfolgung und brauchten tatsächlich nicht lange, um die beiden Autos mitsamt ihren Insassen auf dem Parkplatz Poppberg zu finden.

Der 28-Jährige lieferte hier die Erklärung für das Malheur mit der nicht bezahlten Tankrechnung: glatt vergessen. Er fuhr zur Rastanlage zurück und holte das gleich nach. Den Fahrer und den Beifahrer des Caddy bewahrte das aber nicht davor, dass gegen sie nun wegen Tankbetrugs ermittelt wird.
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