Nicht Worte, sondern Taten

Die vereinigten Kirchenchöre, unter Leitung von Angela Müller (rechts), gestalteten den Gottesdienst stimmgewaltig mit, begleitet von Schanna Ibler am E-Piano. Bild: no
Lokales
Illschwang
11.05.2015
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Die Harmonie zwischen Feuerwehr und Sportverein sollte man als Geschenke Gottes betrachten, betonte Pfarrer Thomas Schertel beim Gottesdienst zum Illschwanger Doppeljubiläum in seiner Predigt am Festsonntag. Gleichzeitig rückte er das "Wir-Gefühl" in den Mittelpunkt.

Der Festsonntag beim Doppeljubiläum in Illschwang begann mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Totenehrung. Mitgestaltet wurde dieser vom stimmgewaltigen gemeinsamen Kirchenchor, dirigiert von Angela Müller, instrumental begleitet von Schanna Ibler am E-Piano, sowie vom Posaunenchor, geleitet von Georg Schmidt. Unter den Gläubigen fanden sich die Schirmherren Richard Reisinger und Dieter Dehling sowie Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger.

Der katholische Pfarrer Markus Priwratzky sprach eingangs von einem großartigen Fest. Intensive Vorbereitungen waren notwendig, um den Menschen etwas Besonderes zu bieten. Sein Dank galt hier den Vorsitzenden der Jubelvereine, Herbert Vinzens und Thomas Dirler. Es heiße aber auch, dem Herrgott Vergelt's Gott zu sagen für den Zusammenhalt im Dorf und in der Gemeinde. Nicht schöne Worte seien entscheidend, sondern gute Taten.

In seiner Predigt beleuchtete der evangelische Pfarrer Thomas Schertel die Rolle von Feuerwehr und Sportverein. Gehe es bei der FFW vor allem um Brand- und Rettungseinsätze, stehe beim SVI das aktive Sporttreiben mit breitgefächertem Angebot im Mittelpunkt. Aber es gebe auch Gemeinsamkeiten zwischen den Vereinen. Beiden gehe es ums Wohl des Menschen, wenn auch mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Es gehe um Gaben, die den Menschen von Gott geschenkt wurden. Dieses "Wir"-Gefühl stehe bei diesem Fest im Mittelpunkt. Das sei gut so. Die gute Harmonie zwischen Wehr und Sportlern, so wie es sich an den Festtagen zeige, sollte als Geschenk Gottes gesehen werden. Schertel sprach die Bitte aus, dass beide Vereine auch in Zukunft mit dem Beistand von oben rechnen kann.

Mit dem Vortrag der Fürbitten bereicherten die Festdamen den Gottesdienst. Dieser schloss mit dem Totengedenken. Zu den Klängen vom guten Kameraden stellten die Vorsitzenden eine Blumenschale vor das aufgestellte Holzkreuz. Das Gedenken galt all den Mitglieder, die in den Tod vorausgegangen sind. Stellvertretend wurde Hans Ibler genannt, der als letzter verstarb und Jahrzehnte Mitglied in beiden Vereinen war.
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