Ökologische Zelle oder Wildwuchs?

Lokales
Illschwang
27.04.2015
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Ein schöneres Ortsbild schreibt sich das Bürgerforum Illschwang auf die Fahnen. Sein Vertreter im Gemeinderat, Helmut Kellner, legte dazu in der April-Sitzung vier Anträge vor.

So ging es ihm darum, Sitzbänke, die sich in einem schlechten Zustand befinden, abzubauen. Bürgermeister Dieter Dehling kündigte an, dass sie repariert oder ersetzt werden, sobald wieder zwei Gemeindearbeiter im Dienst sind.

Ein Dorn im Auge war Kellner neben Gemeinde- und Flurstraßen gelagertes Schnittgut. Im Februar hätten die Jagdgenossenschaften an vielen Stellen Hecken zurückgeschnitten, erklärte Dehling den Hintergrund. Das Material sei weitgehend ordnungsgemäß entsorgt worden. Er werde Kontakt mit den Illschwanger Jagdgenossen aufnehmen, damit auch der Rest noch verschwindet.

Keine Handhabe

Die Pflege unbebauter Privatgrundstücke in Wohn- und Gewerbegebieten liege nicht in der Macht der Gemeinde. Sie besitze keine rechtliche Handhabe, wenn sich der Besitzer nicht darum kümmere. Unterstützung bekam der Bürgermeister von Hans Pickel. Er wies darauf hin, dass die Kommune erst einschreiten könne, wenn vom Grundstück Gefahr ausgehe. Ansonsten könne jeder mit seinem Eigentum machen, was er will. Was der eine als ökologische Zelle sehe, empfinde ein anderer als Wildwuchs.

In ein Gesamtkonzept

Im Blick auf Willkommensschilder an den Ortseingängen, die Kellner angeregt hatte, erinnerte Dieter Dehling an die Herbst-Klausurtagung. Der Gemeinderat habe sich da auf diesen Punkt bereits grundsätzlich verständigt. Thomas Dirler ergänzte, dass dieser Punkt in ein Gesamtkonzept für Tourismus mit einfließen sollte.
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