Prozession und Primizsegen

Lokales
Illschwang
06.06.2015
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Jahr für Jahr ziehen die katholischen Christen an Fronleichnam durch Städte und Dörfer. In Illschwang stand ihre Prozession unter besonderen Vorzeichen.

Johannes Arweck aus Lauterhofen, der einzige Neupriester dieses Jahres in der Diözese Eichstätt, feierte seine Nachprimiz in der katholischen Pfarrei Illschwang. Gemeinsam mit Ortspfarrer Markus Priwratzky zelebrierte er den Gottesdienst an Fronleichnam. Anschließend trug Arweck bei der Prozession die Monstranz durch die Straßen des Ortes zu den verschiedenen Altären. Der Neupriester spendete auch den Einzelprimizsegen.

Markus Priwratzky wusste es zu schätzen, dass Johannes Arweck zur Nachprimiz nach Illschwang gekommen war. Er sah ihn als Beispiel und Vorbild, dass junge Menschen die Berufung zum Priester entdecken.

Arweck betonte, dass es für ihn eine besondere Freude sei, bei der Fronleichnamsprozession in Illschwang den Gläubigen mit der Monstranz, in der Jesus im Sakrament der Eucharistie besonders gegenwärtig ist, den Segen zu erteilen.

In seiner Predigte führte Markus Priwratzky aus, dass gerade an diesem kirchlichen Festtag das pulsierende Herz Jesu nach außen hin sichtbar gemacht werde. "Jesus stärkt unseren Glauben durch den Empfang der Hostie in der Feier der Eucharistie", betonte er.

Der Geistliche sprach auch den Primizianten direkt an. Er habe sich dazu entschlossen, sein priesterliches Wirken unter das Geheimnis des Kreuzes zu stellen, gerade in einer Zeit, in der es die Kirche nicht immer leicht habe. Priwratzky brachte auch seine Freude zum Ausdruck, dass sich ein junger Mann in Illschwang auf den Weg macht, der Berufung durch Christus zu folgen und Priester zu werden.
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