Schnellfahrer bremsen

Lokales
Illschwang
14.10.2014
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Es gab Gesprächsbedarf auf dem Autobahnzubringer. Und das nicht nur mit einer 38-jährigen Frau, die dort mit 148 Stundenkilometern unterwegs war.

Fünf Stunden lang liefen am Montag Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2164 bei Illschwang. Wie die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg dazu mitteilte, standen sie im Zusammenhang mit dem Programm 2020 "Bayern mobil - Sicher ans Ziel".

Zu seinen Zielen gehört es unter anderem, das Geschwindigkeitsniveau auf Landstraßen zu senken. An den Kontrollstellen will die Polizei "Schnellfahrer" auf die Risiken ihres Verhaltens hinweisen.

"Gesprächsbedarf" gab es an der Messstelle bei Illschwang mit zwölf Bürgern. Die Spitzenreiterin bei den Verstößen war eine 38-jährige Landkreisbewohnerin, die um 11.39 Uhr mit 148 km/h über den Autobahnzubringer raste, wo "nur" 100 km/h erlaubt sind. Auf die Frau kommen ein Bußgeldverfahren und ein einmonatiges Fahrverbot zu. Bußgelder werden auch drei andere Fahrzeugführer berappen müssen. Acht Verkehrsteilnehmer erhalten gebührenpflichtige Verwarnungen.

Die Polizei schreibt weiter: "Erkenntnisse aus der Unfallstatistik belegen, dass sich schwere Unfälle nicht nur an bestimmten Stellen häufen, sondern sich zunehmend auf das gesamte Straßennetz verteilen. (...) Und so dürfen die Kraftfahrer im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg auch in den nächsten Tagen und Wochen mit entsprechenden ganzheitlichen Kontrollmaßnahmen rechnen."
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