Schwimmteich jetzt genehmigt

Lokales
Illschwang
19.11.2015
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Der Bau des neuen Sportheims des SV Illschwang befindet sich auf der Zielgeraden. Wenn alles klappt, wird die Weihnachtsfeier der Fußballabteilung in den neuen Räumlichkeiten stattfinden.

Ab dem Frühjahr 2016 können auch die Dusch- und Umkleideräume für den Trainings- und Spielbetrieb genutzt werden. In seiner Sitzung stellte der Gemeinderat mit der einstimmigen Gewährung einer Kommunalbürgschaft in Höhe von 25 000 Euro die Weichen, um die Maßnahme fertigstellen zu können.

Zur Zwischenfinanzierung

SVI-Vorsitzender und Gemeinderatsmitglied Thomas Dirler erläuterte den Antrag. Bisher wurden 185 000 Euro an Geldmitteln und zahlreiche freiwillige Arbeitsleistungen erbracht. Die Gelder beinhalten einen Zuschuss der Gemeinde über 30 000 Euro. Seitens des BLSV sei ein Zuschuss von 25 000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Auszahlung erfolge aber erst nach Abschluss der Arbeiten und der Prüfung der Rechnungsunterlagen. Allerdings benötigt der Sportverein das Geld schon für 2016, um die Maßnahme abschließen zu können. Es werde bis zu eineinhalb Jahren dauern, so Dirler, bis der Zuschuss überwiesen sei. Aus diesem Grund beantragte der SVI die Übernahme einer Kommunalbürgschaft in Höhe von 25 000 Euro für die Zwischenfinanzierung des BLSV-Zuschusses durch eine ortsansässige Bank.

Bürgschaft gewährt

Bürgermeister Dieter Dehling lobte den bewussten Umgang des Vereins mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Zweiter Bürgermeister Benjamin Hiltl betonte ebenfalls, dass der Verein, trotz der großen Investition, auf finanziell guten Beinen stehe und sprach sich für eine Zustimmung aus. Dieser Auffassung schlossen sich alle Räte an und gewährten die Ausfallbürgschaft.

Bereits im Oktober hatte sich das Gremium mit dem Antrag von Ingrid Lehner befasst, die auf ihrem Grundstück in der Nelkenstraße in Illschwang einen Naturschwimmteich in einer Größe von 20 mal acht Metern, bei einer Wassertiefe von 1,30 Meter, bauen möchte. Inzwischen hat ein Ortstermin des Bauausschusses mit der Antragsstellerin stattgefunden. Der unterhalb liegende Nachbar hatte den Plan nicht unterschrieben, weil er fürchtet, dass bei starken Niederschlägen bei ihm ein Wasserschaden entstehen könnte.

Der Bauausschuss befürwortete den Antrag. Die übrigen Gemeinderäte folgten, bei einer Gegenstimme, dieser Auffassung.

Nicht nur mit Schilf

Von dem im Grundstück verlaufenden Kanal wird die Bauherrin 2,50 Meter weg bleiben. Ingrid Lehner stimmte einer Geländeauffüllung von etwa 40 Zentimeter zu. Das Wasser werde nicht nur mit Schilf, sondern auch mit technischer Unterstützung gereinigt. Bei Augenscheinnahme erschien den Ausschussmitgliedern der Bereich, in den der Teich kommt, relativ flach, erst zur Nelkenstraße hin ansteigend. Er werde auch gut in den gewachsenen Boden eingebettet. Die Anlage werde eingezäunt. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass das Landratsamt Zustimmungsbereitschaft signalisierte.

Bauantrag befürwortet

Keinen Grund zur Stellungnahme sah der Rat zum Bebauungs- und Grünordnungsplans sowie der damit einhergehenden Änderung von Flächennutzungs- und Landschaftsplans für das Wohngebiet Rängberg in Ursensollen, das westlich der B 299 in Richtung des Sportgeländes geplant ist. Zustimmung fand der Antrag von Christian und Helene Spack, die im Baugebiet Sandäckerweg ein Wohnhaus bauen möchten.
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