"Seele und Motor des Vereins"

Seit 30 Jahren führt Josef Geitner (Vierter von rechts) den Männergesangverein Illschwang. Der Vize Hermann Weiß (Zweiter von links) ehrte ihn und bedachte Ehefrau Erika mit einem Blumengruß. Die Leidenschaft fürs Singen teilt der Vorsitzende mit seinen Brüdern (von rechts) Leonhard, Andreas und Lorenz sowie seinem Neffen Dominik (Fünfter von links). Josef Geitners Schwestern Irmgard und Hedwig (Erste und Dritte von links) setzen sich ebenfalls für den Verein ein und kümmerten sich beim Dorfabend um das lei
Lokales
Illschwang
29.10.2014
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Der Dorfabend in Illschwang ist mittlerweile ein jährlich wiederkehrender gesellschaftlicher Höhepunkt. So auch heuer. Dieses Mal stand ein Jubilar im Mittelpunkt, der seinem Verein seit fast fünf Jahrzehnten die Treue hält.

Seit 30 Jahren steht Josef Geitner als Vorsitzender an der Spitze des Männergesangvereins Illschwang. Er trat 1984 die Nachfolge seines Vaters an. Dieses Jubiläum würdigte der stellvertretende Vorsitzende Hermann Weiß nun beim Dorfabend im Saal des Pfarrzentrums Patrona Bavariae.

1968 eingetreten

Als Trompeter der damals eigenen Blaskapelle sei Geitner 1968 in den Männergesangverein eingetreten, berichtete Weiß. 16 Jahre später übernahm der Jubilar von seinem Vater den Vorsitz. Weiß bezeichnete ihn als "gute Seele und Motor des Vereins". Weiß überreichte als Präsent einen Gutschein für einen Aufenthalt im Sybillenbad. Für die Ehefrau Erika gab es einen herbstlichen Blumengruß. In seiner Laudatio sprach der stellvertretende Vorsitzende davon, dass die Aktivitäten des Männergesangvereins maßgeblich von der Familie Geitner geprägt sind.

Im voll besetzten Saal galt der Willkommensgruß des Vorsitzenden unter anderem erstmals den beiden neugewählten Bürgermeistern in Illschwang und im Birgland, Dieter Dehling und Brigitte Bachmann.

Stimmgewaltiger Chor

Unter der Leitung von Schanna Ibler übernahm der stimmgewaltige Chor des Männergesangsvereins einen großen Teil des Programms. Zu hören gab es bekannte Lieder, die ins Ohr gingen, aber auch in den Singstunden neu einstudierte Liedbeiträge. Clemens Lindner war zum ersten Mal mit dabei.

Für den instrumentalen Höhepunkt sorgten Eva Langer, Anja Pilhofer und Helena Forsthofer, die mit ihren Geigen klassische Werke bekannter Komponisten zu Gehör brachten. Eva und Helena spielten den "Spiegelkanon" von Wolfgang Amadeus Mozart und den "Tanz der Bauern" von Antonio Vivaldi. Langer und Pilhofer präsentierten "Allegro, Andante und Rondo" von Ignaz Pleyer und "Hungarian Dance No.5" von Johannes Brahms.

Auch die Besucher des Dorfabends wurden zum gemeinsamen Singen angeregt, wobei sie Lorenz Geitner auf der Quetschn musikalisch begleitete. Hausherr Pfarrer Markus Priwratzky dankte allen Musikern für die intensive wochenlange Übung, damit alles bei der Aufführung gut klappt. Er zeigte sich angetan vom gebotenen Programm. Großes Lob gab es seinerseits für Schanna Ibler.

Bürgermeister Dieter Dehling dankte den Verantwortlichen des Männergesangvereins für die geleistete Arbeit. Die Anzahl der Besucher zeige, welche Attraktivität der Dorfabend in Illschwang mittlerweile erreicht habe. Der Chor sei eine kulturelle Bereicherung.
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