Tagung mit viel Zukunftsmusik

Die Illschwanger Gemeinderäte mit Moderator Markus Gebhardt (links), Bürgermeister Dieter Dehling (Dritter von links) und dem Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Siegfried Holler (Dritter von rechts) bei der Klausurtagung in Bad Alexandersbad. Bild: no
Lokales
Illschwang
05.01.2015
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Eine Premiere bedeutete für den Gemeinderat Illschwang eine Klausurtagung in Bad Alexandersbad. Die Idee dahinter, sich noch intensiver zukünftigen Themenstellungen zu widmen, ging auf.

Auf Initiative von Bürgermeister Dieter Dehling kam erstmals eine Klausurtagung in dieser Form zustande. Mit dabei waren auch der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Siegfried Holler sowie Kämmerer Heinz Aust. Die Tagung fand in Zusammenarbeit mit der Schule für Dorf- und Landentwicklung in Plankstetten statt. Die Gesamtleitung hatte Moderator Markus Gebhardt von "Challenge Learning" aus Schnaittenbach.

In zehn Jahren

Es ging dabei nicht um kurzfristige Planung, sondern vor allem darum, wie man sich die Gemeinde Illschwang in zehn Jahren vorstellt. Natürlich wurden auch zeitlich nahe liegendere Projekte diskutiert. Eingangs wurde in einer Stärken- und Schwächenanalyse die Kommune beleuchtet. Darauf aufbauend entstand ein Bild von Illschwang in der Zukunft. Es wurden auch Wege erörtert, wie man dies erreichen kann. Dieses Bild könnte 2025 folgendermaßen aussehen: eine dörflich und ländlich geprägte Gemeinde mit einem familienfreundlichen und lebenswerten Umfeld. Einrichtungen wie die Kindertagesstätte samt Krippe, Schule und Freibad tragen ebenso zu einem generationenübergreifenden Zusammenleben bei, wie Nachbarschaftshilfe und Seniorenbetreuung. Mit dem Breitbandausbau konnten Verbesserungen erzielt werden, welche die Kommune sowohl als Wohnort, wie auch für Firmenansiedlungen attraktiv macht. Es soll in zehn Jahren erschwingliches Wohnen in der Tourismusgemeinde bei guter Verkehrsanbindung möglich sein. Auch in Zukunft wünscht sich der Gemeinderat eine moderne Gemeinde mit einem regen Vereinsleben, in der aber auch Traditionen gepflegt werden.

Am Abschlusstag machten die Tagungsteilnehmer noch Station in Wunsiedel. 2. Bürgermeister Manfred Söllner empfing die Illschwanger im Sitzungssaal des historischen Rathauses. Anhand einer Präsentation gab er einen Überblick über die Stadt mit ihren Eigenbetrieben und erläuterte die Anstrengungen, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. In Wunsiedel gab es eine Besichtigung bei der WUN-Energie, einem Gemeinschaftsunternehmen der örtlichen Stadtwerke.

Dehling ist überzeugt, dass das Wochenende wichtige Impulse für die weitere Arbeit im Gemeinderat geben wird. "Wichtig ist es, die erarbeiteten Ziele Schritt für Schritt anzugehen und gemeinsam sich dafür zu engagieren, dass diese auch umgesetzt werden können". Insgesamt sprach Dehling von einer "sehr effektiven Klausurtagung".
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